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	<title>Psychologie des Dialogmarketings</title>
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	<description>Tipps, Trends, wissenschaftliche Ergebnisse zu Offline-, Mobile- und Onlinemarketing</description>
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		<title>TIPP: So formuliert man eine perfekte Abwesenheits-E-Mail</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Online]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
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		<description><![CDATA[Perfekte Kommunikation auch w&#228;hrend Ihrer Abwesenheit Kennen Sie das? Sie verschicken eine Termin- oder eine Angebots-Anfrage per E-Mail und erhalten tagelang keine Antwort. Oft liegt es daran, dass Ihr Korrespondez-Partner einige Tage nicht im B&#252;ro ist! Wie wirkungsvoll k&#246;nnte jetzt &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2011/12/tipp-wie-man-eine-abwesenheits-e-mail-formuliert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Perfekte Kommunikation auch w&auml;hrend Ihrer Abwesenheit</h1>
<p><strong><img align="right" alt="" border="2" height="150" hspace="4" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/TomBaugis - HaseVorE-Mail.jpg" vspace="4" width="200" />Kennen Sie das? Sie verschicken eine Termin- oder eine Angebots-Anfrage per E-Mail und erhalten tagelang keine Antwort. Oft liegt es daran, dass Ihr Korrespondez-Partner einige Tage nicht im B&uuml;ro ist! Wie wirkungsvoll k&ouml;nnte jetzt eine Abwesenheits-E-Mail sein &hellip; Das Internet ist voll von technischen Ratschl&auml;gen, wie man diese Abwesenheits-E-Mails einrichtet, z. B. f&uuml;r <a href="http://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/CH010371346.aspx" target="_blank">Outlook 2010</a>, <a href="http://software.germanblogs.de/archive/2011/05/10/thunderbird-abwesenheitsnotiz-einrichten-anleitung-mit-bildern.htm" target="_blank">Thunderbird</a>, <a href="http://www.macuser.de/forum/f79/exchange-abwesenheitsmeldung-lion-597063/" target="_blank">Lion E-Mail</a> etc. Doch h&auml;ufig sind die E-Mails ungeschickt formuliert &ndash; vielleicht weil man viel seltener Formulierungs-Hinweise findet. Hier sind einige konkrete Formulierungsbeispiele (jeweils kursiv). Ideal bei Abwesenheit ist ein zweistufiges Vorgehen:</strong></p>
<p style="margin-left: 40px;">1. Informieren Sie zuerst Ihre E-Mail-Partner, <span id="more-1924"></span>dass Sie demn&auml;chst abwesend sind.<br />
	2. Informieren Sie dann Ihre E-Mail-Partner in einer freundlichen und pers&ouml;nlichen Weise von Ihrer Abwesenheit.</p>
<p>Das folgende Blog zeigt zuerst wie man Abwesenheit ank&uuml;ndigt. Denn beschreibt es typische Fehler bei Abwesenheits-E-Mails und zeigt positive Varianten: Die beste informiert &uuml;ber die Weiterleitung an eine im Unternehmen gerade anwesende Person. Oft ist diese Form der Weiterleitung nicht m&ouml;glich. Auch hierf&uuml;r gibt es zwei Vorschl&auml;ge. Form, Betreff, Anrede und erste S&auml;tze, Inhalt und Ende der Abwesenheits-E-Mail werden behandelt (Formulieren Sie die E-Mails zus&auml;tzlich in englischer Sprache, wenn Sie mit ausl&auml;ndischen Betrieben und Kunden zusammenarbeiten<span style="font-size:10px;"><a href="http://wirtschaft.t-online.de/abwesenheitsnotiz-so-formulieren-sie-sie-richtig/id_42500448/index" target="_blank"> [1</a></span>] ). &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Die Abwesenheit bereits einige Wochen vorher ank&uuml;ndigen, z. B. in der Signatur</h1>
<hr />
<p>Avisieren Sie Ihre Abwesenheit bereits einige Wochen vorher in jeder E-Mail Ihren Kommunikationspartnern. So k&ouml;nnen sich viele Partner auf die Abwesenheit einstellen. Der Sekret&auml;rinnenBriefeManager [<a href="http://www.business-best-practice.de/tipps-und-praxiswissen/so-zeigen-sie-sich-auch-im-osterurlaub-von-ihrer-professionellen-seite.php" target="_blank">2</a>] empfiehlt:&nbsp; &bdquo;&Auml;ndern Sie Ihre Signatur bereits ein bis zwei Wochen vor den Ferien, damit der Empf&auml;nger entsprechend agieren kann, beispielsweise rechtzeitig die Bestellung schicken&ldquo;. &Auml;hnlich das Sekret&auml;rinnen-Handbuch: &bdquo;Informieren Sie Ihre Korrespondenzpartner fr&uuml;hzeitig &uuml;ber Ihren Weihnachtsurlaub, wenn niemand auf Ihr Postfach Zugriff haben wird. Dann k&ouml;nnen dringende Dinge vorher gekl&auml;rt werden. Erg&auml;nzen Sie einfach Ihre E-Mail-Signatur um einen entsprechenden Hinweis.&ldquo; [<a href="http://www.sekada-daily.de/aktuelles/tipp/10-tipps-fuer-ihre-professionelle-abwesenheits-e-mail.html" target="_blank">3</a>] Damit der Hinweis auch gut wahrgenommen wird, steht er idealerweise am Anfang der Signatur. So weist dann immer der letzte Satz Ihrer E-Mail, direkt vor Ihrem Gru&szlig;, auf Ihre Abwesenheit hin. Hierbei k&ouml;nnen Sie auch mitteilen, wer in der Abwesenheit wie weiterhilft. Hier zwei Beispiele: &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Einfacher Hinweis:<span style="display: none;">&nbsp;</span></h2>
<blockquote><p>&Uuml;brigens: Vom 21. Dezember 2011 bis einschlie&szlig;lich 10 Januar 2012 bin ich im Winterurlaub. </p>
<p>	Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en </p>
<p>	Vorname Name <br />
	Signaturzeile 1<br />
	Signaturzeile 2<br />
	Signaturzeile 3</p></blockquote>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mit Hinweis, wer in der Abwesenheit wie weiterhilft:</h2>
<blockquote><p>&Uuml;brigens: Vom 21. Dezember 2011 bis einschlie&szlig;lich 10 Januar 2012 bin ich im Winterurlaub. W&auml;hrend dieser Zeit hilft Ihnen dann mein Kollege Walter Vertritt gerne weiter. Sie erreichen ihn per E-Mail unter walter.vertritt@domain_des_unternehmen.de oder per Telefon unter 08441-78 42 56 werktags zwischen 9:00 und 17:00</p>
<p>	Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>	Vorname Name</p>
<p>	Signaturzeile 1<br />
	Signaturzeile 2<br />
	Signaturzeile 3</p></blockquote>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>Die eigentliche Abwesenheits-E-Mail</h1>
<hr />
<p>Abwesenheits-E-Mails werden oft sehr n&uuml;chtern formuliert, so die Fachleute. Oft teilen sie dem Kunden blo&szlig; mit, was der Abwesende gerade nicht tun kann. Problematisch sind z.B. Formulierungen wie &quot;Ich bin bis 2. Dezember nicht im B&uuml;ro&quot;. Solche Antwort-E-Mails empfinden die Sender der E-Mails als unpers&ouml;nlich und unfreundlich. H&auml;ufige Fehler sind [<a href="http://www.sauta-texte.ch/tipp-42-abwesenheitsmeldung" target="_blank">4</a>]:</p>
<ul>
<li>Kein oder unklarer Betreff</li>
<li>Keine Anrede</li>
<li>Keine Signatur</li>
<li>Nur Kleinschreibung</li>
<li>Fehlende Infos, was mit der E-Mail w&auml;hrend der Abwesenheit geschieht</li>
<li>Orthografiefehler</li>
</ul>
<p>Eine Abwesenheitsnotiz f&uuml;r eingehende E-Mails solle man immer positiv formulieren, so Agnes Anna Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat in Bonn. Sie sollten schreiben, wann Sie wieder zu erreichen sind und wer in der Firma in der Zwischenzeit weiterhilft. Auch die Form der Abwesenheits-E-Mail solle einem Gesch&auml;ftsbrief in nichts nachstehen &#8211; sie wirke schlie&szlig;lich nach au&szlig;en wie eine Visitenkarte des Unternehmens. In den Text geh&ouml;ren daher eine freundliche Anrede, ein Abschiedsgru&szlig; und auch ein Dank f&uuml;r die Nachricht [<a href="http://www.sekada-daily.de/aktuelles/tipp/10-tipps-fuer-ihre-professionelle-abwesenheits-e-mail.html, http://www.business-best-practice.de/sekretariat/beitraege.php?beitrag_id=1596, http://www.zeitblueten.com/news/1311/abwesenheitsbenachrichtigung/, http://www.komma-net.de/unternehmen/artikel/welchen-eindruck-macht-ihre-abwesenheits-e-mail/" target="_blank">5</a>]. Formal sollten zus&auml;tzlich folgenden Kriterien ber&uuml;cksichtigt werden:</p>
<ul>
<li>Schreiben Sie nach der aktuellen Rechtschreibung. Gerade bei kurzen Texten, hinterlassen Rechtschreib- und Grammatikfehler einen negativen Eindruck.</li>
<li>Den Text Ihrer Abwesenheits-E-Mail ausschlie&szlig;lich in Kleinschreibung zu verfassen, ist stillos. Texte in Kleinschreibung sind auch anstrengender zu lesen. Daher gelten sie auch als unh&ouml;flich.</li>
<li>Achten Sie auf die richtige Schreibweise des Wortes &bdquo;E-Mail&ldquo;. Im Englischen schreiben Sie e-mail.</li>
</ul>
<p>Nun zu Betreffzeile und zum Inhalt: &nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Betreffzeile</h2>
<p>Absender und Betreff sind die ersten Informationen, die bei einer E-Mail wahrgenommen werden. Sie motivieren den Empf&auml;nger der Botschaft, diese auch zu lesen. Der Betreff sollte daher nicht &bdquo;AutoReply&ldquo; enthalten &ndash; oder &auml;hnliche geistlose Formulierungen. Ideal ist ein konkreter Betreff, wie z. B.:</p>
<ul>
<li><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Ich bin am xx.yy. wieder da</span></li>
<li><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Ich bin bis xx.yy. im Urlaub</span></li>
<li><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Eine Kollegin vertritt mich zur Zeit. Ich habe Mutterschaftsurlaub</span></li>
</ul>
<p>Wichtig hierbei: Beschreiben Sie &#8211; nach M&ouml;glichkeit &#8211; wann Sie wieder da sind. Da Leser den ersten Tag Ihrer Abwesenheit in vielen F&auml;llen nicht kennen, hat eine Mitteilung wie lange Sie weg sind (z.B. &bdquo;14 Tage&ldquo;) oft f&uuml;r den Leser keinen Informationswert.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Anrede</h2>
<p>Formulieren Sie immer eine Anrede. Sie ist Bestandteil jedes Gesch&auml;ftsbriefes. Je nach Firma und Korrespondenzstil bieten sich z. B. an:</p>
<blockquote>
<ul>
<li><span style="font-family: comic sans ms,cursive;">Guten Tag,</span></li>
<li><span style="font-family: comic sans ms,cursive;">Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,</span></li>
<li><span style="font-family: comic sans ms,cursive;">Ein freundliches Hallo und danke f&uuml;r Ihre Nachricht!</span></li>
<li><span style="font-family: comic sans ms,cursive;">Buongiorno, guten Tag,</span></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Formulierung &bdquo;Buongiorno, guten Tag&ldquo; k&ouml;nnte z. B. von einem Mitarbeiter stammen, der gerade in Italien urlaubt. Nach der Anrede sollte man sofort zum Thema kommen und gleichzeitig einen emotionalen Draht zum Leser oder zur Leserin aufbauen. &nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Einleitungs-S&auml;tze</h2>
<p>Bedanken Sie sich daher zuerst f&uuml;r Ihre E-Mail. Schreiben Sie auch hier, wann Sie wieder da sein werden.</p>
<blockquote><p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Danke sch&ouml;n f&uuml;r Ihre E-Mail. Ich bin am 10. Januar wieder an meinem Arbeitsplatz.</span></p></blockquote>
<p>oder</p>
<blockquote><p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Danke f&uuml;r Ihre E-Mail. Gerne h&auml;tte ich sie sofort beantwortet, bin aber bis 10. Januar im Winterurlaub.</span></p></blockquote>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Dann: Wie wird die E-Mail w&auml;hrend der Abwesenheit bearbeitet?</h2>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Geben Sie nun an, was mit den E-Mails des Senders w&auml;hrend Ihrer Abwesenheit passiert. Als beste M&ouml;glichkeit wird, wenn m&ouml;glich, die Weiterleitung an einen anwesenden Mitarbeiter empfohlen. Beispiel:</span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Ihre E-Mail wird nicht automatisch weitergeleitet.</span></p>
</blockquote>
<p>Zeigen Sie dem Empf&auml;nger, dass es Verz&ouml;gerungen bei der Antwort geben kann &hellip;</p>
<blockquote>
<p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Bitte um Verst&auml;ndnis, dass ich aufgrund von Au&szlig;endienstterminen nicht immer taggleich die eingehenden Emails bearbeiten kann</span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp; <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">&hellip; oder geben Sie eine M&ouml;glichkeit an, wie Sie der Sender in dringendsten F&auml;llen erreichen kann</span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">In &auml;u&szlig;erst dringenden F&auml;llen rufen Sie bitte an! Telefon (08441) 78 42 56.</span></p>
</blockquote>
<p>Falls Sie &uuml;berhaupt nicht zu erreichen sind oder es keine Vertretung gibt, geben Sie zu mindestens an, wann Sie die E-Mail wieder beantworten k&ouml;nnen.</p>
<blockquote>
<p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Leider kann ich Ihre E-Mail erst ab 10. Januar beantworten, weil ich bis dahin auf einer Fortbildung bin.</span></p>
</blockquote>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Ende der Abwesenheits-E-Mail</span></h2>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Sp&auml;testens am Schluss sollten Sie auf den Termin der Beantwortung der E-Mail hinweisen. Nennen Sie dabei nicht den erste Tag nach Ihrer Abwesenheit als Antworttermin, da bis zu diesem Zeitpunkt meist viele unbeantwortete E-Mails eingegangen sind. Deren Bearbeitung dauert oft mehrere Tage. </span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Auf jeden Fall melde ich mich bei Ihnen nach meinem Urlaub. Da mich sicherlich viele E-Mails erreichen, geben Sie mir bitte ein, zwei Tage Zeit, bis ich Ihnen antworte.</span></p>
</blockquote>
<p>Eine abschlie&szlig;ende Gru&szlig;formel ist ein Muss &ndash; auch in einer Abwesenheits-E-Mail. Schreiben Sie zum Schluss Ihren Vor- und Nachnamen unter Ihre Abwesenheits-E-Mail. Geben Sie immer Ihre Signatur mit an., Beispiel:</p>
<blockquote><p><span style="font-family:comic sans ms,cursive;">Vielen Dank f&uuml;r Ihr Verst&auml;ndnis und auch Ihnen Frohe Feiertage.<br />
	&nbsp;<br />
	Freundliche Gr&uuml;&szlig;e </p>
<p>	Maria Istnichtda </p>
<p>	Signatur UNTERNEHMEN&nbsp;</span></p></blockquote>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>&nbsp;</h1>
<h1>Quellen:</h1>
<hr />
<p>&nbsp;Verschiedene Sekret&auml;rinnen-Portale und einige Marketing-Fachleute wertvolle Empfehlungen, wie z.B. (alle Quellen am 25.11.2011 letztmals &uuml;berpr&uuml;ft):</p>
<ul>
<li><a href="http://wirtschaft.t-online.de/abwesenheitsnotiz-so-formulieren-sie-sie-richtig/id_42500448/index" target="_blank">http://www.business-best-practice.de/sekretariat/beitraege.php?beitrag_id=1596<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.business-best-practice.de/tipps-und-praxiswissen/so-zeigen-sie-sich-auch-im-osterurlaub-von-ihrer-professionellen-seite.php" target="_blank">http://www.business-best-practice.de/tipps-und-praxiswissen/so-zeigen-sie-sich-auch-im-osterurlaub-von-ihrer-professionellen-seite.php<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.business-best-practice.de/tipps-und-praxiswissen/so-zeigen-sie-sich-auch-im-osterurlaub-von-ihrer-professionellen-seite.php" target="_blank">http://www.komma-net.de/unternehmen/artikel/welchen-eindruck-macht-ihre-abwesenheits-e-mail/<br />
		</a></li>
<li><a href="http://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/CH010371346.aspx">http://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/CH010371346.aspx<br />
		</a></li>
<li><a href="http://software.germanblogs.de/archive/2011/05/10/thunderbird-abwesenheitsnotiz-einrichten-anleitung-mit-bildern.htm" target="_blank">http://software.germanblogs.de/archive/2011/05/10/thunderbird-abwesenheitsnotiz-einrichten-anleitung-mit-bildern.htm<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.macuser.de/forum/f79/exchange-abwesenheitsmeldung-lion-597063/" target="_blank">http://www.macuser.de/forum/f79/exchange-abwesenheitsmeldung-lion-597063/<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.sauta-texte.ch/tipp-42-abwesenheitsmeldung" target="_blank">http://www.sauta-texte.ch/tipp-42-abwesenheitsmeldung<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.sekada-daily.de/aktuelles/tipp/10-tipps-fuer-ihre-professionelle-abwesenheits-e-mail.html" target="_blank">http://www.sekada-daily.de/aktuelles/tipp/10-tipps-fuer-ihre-professionelle-abwesenheits-e-mail.html<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.sekretaerinnen-briefe.de/ger/saisonale-korrespondenz/" target="_parent">http://www.sekretaerinnen-briefe.de/ger/saisonale-korrespondenz/<br />
		</a></li>
<li><a href="http://www.sekretaerinnen-briefe.de/ger/saisonale-korrespondenz/" target="_blank">http://www.zeitblueten.com/news/1311/abwesenheitsbenachrichtigung/<br />
		</a></li>
</ul>
<hr />
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		</item>
		<item>
		<title>Mythos: Wie uns Werbung unbewusst beeinflusst &#8211; Teil I</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2011/06/mythos-wie-werbung-uns-beeinflusst-geheime-verfuhrer-im-kino/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 18:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
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		<category><![CDATA[Beeinflussung]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine geheime Verf&#252;hrung im Kino war der Anfang &#8230; Haben Sie schon einmal von dem Kinofilm geh&#246;rt, in dem Zuschauer durch viele kleine, nicht wahrnehmbare Einblendungen manipuliert wurden? Am 12. September 1957 zeigte der Marktforscher James Mc Donald Vicary (1915-1977) &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2011/06/mythos-wie-werbung-uns-beeinflusst-geheime-verfuhrer-im-kino/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Eine geheime Verf&uuml;hrung im Kino war der Anfang &hellip;</b></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><img align="left" hspace="12" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/ISSPopCorn.jpg" style="width: 268px; height: 213px;" /><strong>Haben Sie schon einmal von dem Kinofilm geh&ouml;rt, in dem Zuschauer durch viele kleine, nicht wahrnehmbare Einblendungen manipuliert wurden? Am 12. September 1957 zeigte der Marktforscher James Mc Donald Vicary (1915-1977) bei einer Pressekonferenz einen Film &uuml;ber Fische. Dabei blendete ein Spezialprojektor 169-mal die Aufforderungen ein: &bdquo;Trink Coca Cola&ldquo; oder &bdquo;Iss Popcorn&ldquo;. Jeweils 1/3000 Sekunde &#8211; nicht wahrnehmbar f&uuml;r die anwesenden Journalisten.</strong><span id="more-1709"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Erst als die Projektionen dunkler gemacht wurden, nahmen die Pressevertreter die Einblendungen wahr.</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Vicary erz&auml;hlte ihnen, dass er das gleiche Experiment zur &bdquo;subliminalen Werbung&ldquo; einige Zeit vorher in einem Kino in Fort Lee durchgef&uuml;hrt h&auml;tte. Der Ort war gut gew&auml;hlt: Fort Lee gilt als Geburtsort der amerikanischen Filmindustrie. Schon 1957 gab es in amerikanischen Kinos nach ungef&auml;hr der H&auml;lfte des Films eine Pause zum Kauf von Getr&auml;nken und Snacks. Der Marktforscher blendete seine Aufforderungen im Filmteil vor der Pause ein. Insgesamt 169 Mal. 45699 Zuschauer waren innerhalb von 6 Wochen unfreiwillige Teilnehmer dieses Experiments. Das Ergebnis &uuml;berzeugte: In den Pausen stieg der durchschnittliche Umsatz von Cola um 18,1% und der von Popcorn um 57,5%.</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><span style="mso-fareast-language:DE;mso-no-proof:yes"><img alt="" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/Vicary Film.jpg" style="width: 491px; height: 367px;" /><br />
	</span></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Das Experiment ruft Kritiker auf den Plan</b></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Die Pressekonferenz sorgte damals f&uuml;r viel Wirbel: Die Werbekritiker hatten endlich einen Beleg f&uuml;r die Gef&auml;hrlichkeit von Werbung. Werbebef&uuml;rworter sahen darin einen Beleg f&uuml;r die Effektivit&auml;t von Werbung. Was b&ouml;ten sich da nicht f&uuml;r herrliche M&ouml;glichkeiten? Man k&ouml;nnte w&auml;hrend eines Vortrags &bdquo;Bitten um eine Spende an den Referenten&ldquo; einblenden oder w&auml;hrend der Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen kurze Spots zum &bdquo;Weltfrieden&ldquo;. Oder man k&ouml;nnte &bdquo;Di&auml;t-Regeln&ldquo; in Kinofilme einblenden und so das &Uuml;bergewichtsproblem vieler Deutscher in den Griff bekommen. Kurz man k&ouml;nnte Menschen in jede Richtung manipulieren &hellip;</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Kein Wunder rief das Experiment Kritiker und Politiker auf den Plan: Aldous Huxley sah die Welt seiner Schreckensvision der &bdquo;Sch&ouml;nen neuen Welt&ldquo; einen Schritt n&auml;her kommen. Die CIA besch&auml;ftigte sich mit den M&ouml;glichkeiten der Einblendungstechnik (vgl. Gafford). US-Senatoren lie&szlig;en sich im Januar 1958 die Technik in Washington demonstrieren &ndash; allerdings versp&uuml;rten sie keinen Drang nach Popcorn oder Cola. Lediglich Senator Charles E. Potter aus Michigan sagte nach der Vorf&uuml;hrung, &quot;Ich glaub &acute;ich will einen Hotdog&quot;. So &uuml;berzeugte schon wenige Monaten nach der Pressekonferenz der einzige offizielle Test nicht von der Wirkung dieser subliminalen Werbung. Trotzdem wurde sie in verschiedenen Staaten verboten. In Deutschland z.B. ist sie auch heute noch eine Ordnungswidrigkeit (6.2 &sect; 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RStV der OwiRL in der Fassung vom 27.6.2007).</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">War das Experiment nur erfunden?</b></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Doch Verbote, heftige Diskussionen etc. sind noch kein Beleg f&uuml;r die Wirksamkeit der Methode. Ab 1957 wiederholten viele Werbe-Wissenschaftler das Experiment &ndash; ohne Erfolg. (vgl. <span style="mso-bidi-font-weight:bold">Pratkanis</span>). Und noch ein Umstand machte schon damals misstrauisch: Vicary k&uuml;ndigte in der Pressekonferenz an, <span class="text">f&uuml;nfzehn Kinos w&uuml;rden f&uuml;r eine dreimonatige Testphase mit dem Spezialprojektor ausgestattet werden &#8211; von</span> seiner Firma &bdquo;<span class="text">Subliminal Productions&ldquo;. Er wolle so auch das Ende der unangenehmen Unterbrecherwerbung einl&auml;uten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Seit der Pressekonferenz munkelte man, das Experiment sei erfunden. Die offizielle Untersuchung 1958 in Washington war ergebnislos. Und in den Folgejagen verdichtete sich der Betrugsverdacht. Der Knall kam dann anl&auml;sslich des 5. <span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">Jahrestages des Experiments in einem Artikel in Advertising Age: &bdquo;But the operation was apparently a fabrication. An article in <i>Advertising Age</i> on Sept. 17, 1962, the fifth anniversary of Mr. Vicary&#39;s original announcement, quoted him as admitting his &quot;Popcorn Experiment&quot; was a &quot;gimmick&quot; intended to save his failing business and that it had no scientific or practical validity&rdquo;. </span>(<a href="http://adage.com/article/adage-encyclopedia/subliminal-advertising/98895/">http://adage.com/article/adage-encyclopedia/subliminal-advertising/98895/</a>): Drei wichtige Punkte konnte man da lesen:</p>
<ul>
<li>Vicary stellte die Ger&auml;te her mit denen man die Einblendungen machen konnte.</li>
<li>Und er war Berater.</li>
<li>Um seinen schlecht laufenden Gesch&auml;ften etwas Schwung zu geben, erfand er diese Studie. Sie hat, auch nach seinen Worten, weder wissenschaftlichen noch praktischen Wert.</li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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<tbody>
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<td align="left" colspan="3" valign="top">Anzeige</p>
<h2><span style="color: #000000;">Die n&uuml;tzlichsten &Uuml;berzeugungsregeln aus der Forschung f&uuml;r die Marketing-Praxis</span></h2>
<hr />
<p><img align="left" alt="" height="185" hspace="25" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/RKB by PF 003 dynamisch XING kl.jpg" width="123" />Beeinflussen, &uuml;berzeugen und manipulieren ist oft einfacher als man denkt. Diese und viele andere &uuml;berraschende Erkenntnisse liefert die neuere Forschung. Und das hat Folgen f&uuml;r die Werbepraxis und unseren Alltag: L&auml;ngst vergessene Beeinflussungs-Regeln wurden wissenschaftlich best&auml;tigt und werden jetzt wiederentdeckt. Manch sicher geglaubtes Praktiker-Wissen wurde widerlegt. Und das Beste: Heute haben wir viele neue Chancen werblicher Beeinflussung. <span style="color: #ffffff;">.</span> Vers&auml;umen Sie nicht dieses neue Wissen f&uuml;r mehr Umsatzerfolg und mehr pers&ouml;nlichen Erfolg. Lernen Sie die relevanten Beeinflussungs-Regeln &ndash; praxisnah vermittelt mit Humor. Nutzbar gemacht f&uuml;r die Marketingpraxis und den Alltag &ndash; mit Checklisten und vielen konkreten Tipps. Und nach dem Seminar gibt es f&uuml;r alle Teilnehmer eine kostenlose Hotline.</p>
<p>				Mehr dazu erfahren Sie in der <a href="http://www.bidmon.de/blog/seminare/erfolgreich-beeinflussen-mit-psychologie/" target="_blank">Seminar-Beschreibung</a> unter 0172-83 01 84 2.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Subliminale Werbung in neuem Gewand</b></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Nach diesem Bekenntnis war das Thema &bdquo;unterschwellige Beeinflussung&ldquo; jahrelang in der Wissenschaft tabu. Ganz anders in der &Ouml;ffentlichkeit. Hier lebte der Mythos munter weiter. Mitte der 80er Jahre tauchte das Thema noch einmal in anderen Formen auf: einmal bei den Selbsthilfe-Kassetten. Sie sollten auf subliminalen Wegen helfen bei Gewichtsreduktion, Rauchentw&ouml;hnung, Steigerung des Selbstwertgef&uuml;hls, der Verbesserung des Ged&auml;chtnisses u.v.m. Zum anderen in der Musik. Hier waren <span style="mso-bidi-font-weight:bold">R&uuml;ckw&auml;rtsbotschaften zu h&ouml;ren, Botschaften, </span>die beim Abspielen in der vorgesehenen Richtung r&uuml;ckw&auml;rts zu h&ouml;ren sind. Diese waren aber nur mit viel Fantasie zu entdecken (und sagten so mehr &uuml;ber den H&ouml;rer aus), oder die Musikgruppen machten deutlich, was sie davon hielten, wie z.B. die B&ouml;sen Onkelz (<i>Enie Tfahcstob R&uuml;f Ediona-rap</i>[&bdquo;Eine Botschaft f&uuml;r Paranoide&ldquo;]: <i>&bdquo;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch. Es muss eine Menge Arbeit gewesen sein, dieses Lied r&uuml;ckw&auml;rts abzuspielen. Entweder du bist eines der paranoiden Arschl&ouml;cher, f&uuml;r die wir dieses Lied gemacht haben, oder du bist einfach nur neugierig</i><span style="mso-bidi-font-style:<br />
italic">.). Die Forschung zeigte, was auch die derbe Belehrung der Onkelz nahelegt. Alle diese subliminalen Handlungsaufforderungen erwiesen sich &#8211; auch auf diesen Wegen &#8211; als wirkungslos.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%"><b style="mso-bidi-font-weight:normal"><span style="mso-bidi-font-style:italic">Es gibt subliminale Werbung, die wirkt</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto;<br />
line-height:150%">Heute hat sich die Wissenschaft diesem Thema wieder zugewendet. Es liegen neue Ergebnisse vor: Wirkungslos sind tats&auml;chlich <b style="mso-bidi-font-weight:normal">direkte</b> Aufforderungen wie &bdquo;Trink Coca Cola&ldquo; oder &bdquo;Iss Popcorn&ldquo;.Menschen lassen sich nicht &bdquo;fernsteuern&ldquo;! Ganz anders sieht es aber bei indirekten Effekten aus: Einstellungen, Motive und Emotionen lassen sich durchaus unterschwellig aktivieren. So legt man f&uuml;r nachfolgende Botschaften gute motivationale oder emotionale Grundlagen. Dazu mehr in Teil II.</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt:auto;mso-margin-bottom-alt:auto"><strong>Literatur</strong>:</p>
<ul>
<li><span style="mso-bidi-font-style:<br />
italic">Gafford, Richard (1958, 1992).<i> The Operational Potential of Subliminal Perception. In:</i></span> <i>Studies in Intelligence.</i> Band 2, Nr. 2, 1958, S. 65&ndash;69, Quelle: <a href="https://www.cia.gov/library/center-for-the-study-of-intelligence/kent-csi/vol2no2/html/v02i2a07p_0001.htm">https://www.cia.gov/library/center-for-the-study-of-intelligence/kent-csi/vol2no2/html/v02i2a07p_0001.htm</a></li>
<li><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">Schneider, Reto U. &bdquo;Das Experiment &#8212; &laquo;Iss Popcorn!&raquo;&ldquo;, NZZ Folio 11/01. Online: </span><a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/17af3e96-dff1-449d-b817-6482c3eeba50.aspx">http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/17af3e96-dff1-449d-b817-6482c3eeba50.aspx</a></li>
<li><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">Pratkanis, Anthony R. (1992): The Cargo-Cult Science of Subliminal Persuasion, Skeptical Inquirer, Volume 16.3, Spring 1992, </span><a href="http://www.csicop.org/si/show/cargo-cult_science_of_subliminal_persuasion"><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">http://www.csicop.org/si/show/cargo-cult_science_of_subliminal_persuasion</span></a><span style="mso-ansi-language:EN-US"> </span></li>
<li><span style="mso-ascii-font-family:<br />
Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-bidi-font-family:Calibri">Felser, G. (2007). <i style="mso-bidi-font-style:normal">Werbe- und Konsumentenpsychologie.</i> Stuttgart, 3. Auflage: Sch&auml;ffer-Poeschel</span></li>
<li>Anwendungs- und Auslegungsregeln der Landesmedienanstalten zur Durchf&uuml;hrung von Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Rundfunkstaatsvertrag <b>(OWiRL)</b></li>
<li>von der DLM beschlossen am 27. Juni 2007. <a href="http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Richtlinien/OWiRichtLinie2007.pdf">http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Richtlinien/OWiRichtLinie2007.pdf</a></li>
<li><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vicary">http://de.wikipedia.org/wiki/Vicary</a>, </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie"><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">http://de.wikipedia.org/wiki/Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie</span></a><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckw%C3%A4rtsbotschaft">http://de.wikipedia.org/wiki/R&uuml;ckw&auml;rtsbotschaft</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subliminal_%28Psychologie%29">http://de.wikipedia.org/wiki/Subliminal_(Psychologie)</a> </span></li>
<li><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US"><a href="http://www.fortleefilm.org/history.html">http://www.fortleefilm.org/history.html</a></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="margin-top:0cm;margin-right:0cm;margin-bottom:6.0pt;<br />
margin-left:20.0pt;text-indent:-20.0pt;line-height:normal;tab-stops:0cm"><span lang="EN-US" style="mso-ansi-language:EN-US">&nbsp;</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Jahrhundertkampf: Keynes vs. Hayek &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2011/05/der-jahrhundertkampf-keynes-vs-hayek-teil-2/</link>
		<comments>http://www.bidmon.de/blog/2011/05/der-jahrhundertkampf-keynes-vs-hayek-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 12:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weiter- und Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=1591</guid>
		<description><![CDATA[Der Marktradikale Hayek und sein Freund und Gegner, Keynes, rappten im Januar 2010 (Vgl. auch hier auf diesem Blog). Und vermittelten damals die entscheidenden Grundlagen zum Thema Krisenbew&#228;ltigung.&#160; Das erfolgreiche Video geht jetzt in die zweite Runde: Die Fortsetzung zeigt &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2011/05/der-jahrhundertkampf-keynes-vs-hayek-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" alt="" height="192" hspace="20" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/HayekKeynes(1).jpg" style="width: 320px; height: 192px;" vspace="" width="320" /><strong>Der Marktradikale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_von_Hayek" target="_blank">Hayek </a>und sein Freund und Gegner, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes" target="_blank">Keynes, </a>rappten im Januar 2010 (Vgl. auch <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/02/der-okonomie-rap-mit-keynes-und-hayek/" target="_blank">hier</a> auf diesem Blog). Und vermittelten damals die entscheidenden Grundlagen zum Thema Krisenbew&auml;ltigung.&nbsp; Das erfolgreiche Video geht jetzt in die zweite Runde: Die Fortsetzung zeigt den Jahrhundertkampf ums Geld: Keynes vs. Hayek, 2. Runde. Sehenswert (und ungew&ouml;hnlich lehrreich)!</strong></p>
<p><strong><a href="http://econstories.tv" target="_blank">econstories.tv </a>liefert <a href="http://econstories.tv/2011/05/02/get-the-story-behind-the-fight-of-the-century/" target="_blank">umfassendes </a></strong><strong><a href="http://econstories.tv/2011/05/02/get-the-story-behind-the-fight-of-the-century/" target="_blank">Hintergrund-Material</a> zum Video</strong><span id="more-1591"></span>&#8230; <!--YouTube Error: bad URL entered--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die größten Fehler im Dialogmarketing: Die fehlende Handlungsaufforderung</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/10/die-grosten-fehler-im-dialogmarketing-die-fehlende-handlungsaufforderung/</link>
		<comments>http://www.bidmon.de/blog/2010/10/die-grosten-fehler-im-dialogmarketing-die-fehlende-handlungsaufforderung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 23:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[- Offline]]></category>
		<category><![CDATA[- Online]]></category>
		<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Beeinflussung]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Response]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Response mit Handlungsaufforderungen Vor vielen Jahren erhielten zwei vergleichbare Gruppen von &#196;rzten ein Test-Mailing mit Antwortkarte. Eine Test-Gruppe von &#196;rzten erhielt einen Brief mit einer konkreten Handlungsaufforderung: &#8222;Bitte nehmen Sie jetzt die Antwortkarte zur Hand und kreuzen Sie oben &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/10/die-grosten-fehler-im-dialogmarketing-die-fehlende-handlungsaufforderung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mehr Response mit Handlungsaufforderungen</h2>
<p><img align="left" alt="" class="alignleft" height="93" hspace="20" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/image/Israel_2_029_Sign.jpg" style="margin-left: 20px; margin-right: 20px;" width="140" /><strong>Vor vielen Jahren erhielten zwei vergleichbare Gruppen von &Auml;rzten ein Test-Mailing mit Antwortkarte. Eine Test-Gruppe von &Auml;rzten erhielt einen Brief mit einer konkreten Handlungsaufforderung: &bdquo;Bitte nehmen Sie jetzt die Antwortkarte zur Hand und kreuzen Sie oben links das K&auml;stchen an. Bringen Sie dann die Antwortkarte noch heute zum Briefkasten&ldquo;. Vordergr&uuml;ndig scheint diese Formulierung die Intelligenz der &Auml;rzte zu beleidigen &ndash; denn das ist ja wohl jedem klar, was man mit einer Antwortkarte macht. Doch die Testergebnisse sprechen eine andere Sprache: </strong><span id="more-1392"></span>Wenn diese konkrete Handlungsaufforderung im Anschreiben stand, antworteten dreimal mehr &Auml;rzte, als wenn die Aufforderung fehlte.</p>
<p class="MsoNormal">Woran lag das? Beim Schreiben einer Werbebotschaft sind wir h&auml;ufig hochkonzentriert. Dabei unterliegen wir einem Irrtum: der Empf&auml;nger lese genau so konzentriert. Daher&nbsp; glauben wir h&auml;ufig, die angesprochenen Kunden w&uuml;rden schon von selbst darauf kommen, wie sie auf das Angebot reagieren sollten. Schlie&szlig;lich m&uuml;sse man ja den Hund auch nicht zum Jagen tragen. Leider denken die Empf&auml;nger von Werbebotschaften nicht dar&uuml;ber nach, was wir von ihnen wollen. Vielmehr sind sie beim Lesen der Botschaft oft mit ihren Gedanken ganz woanders. Sie &uuml;berfliegen dabei nur grob die Mailings, Websiten, usw. &#8230;</p>
<h3>Der Zielgruppe sagen, was sie tun soll</h3>
<p>Deshalb brauchen in den Werbemitteln den Schubser, der den Leser zum Handeln bringt. Der Schubser, der dem Leser sagt, was Sie von ihm erwarten: etwas bestellen, eine Information abrufen, einen Teilnehmerplatz reservieren, Geld spenden, einen Termin vereinbaren usw. Sagen Sie deshalb in Ihrem Werbemittel den Menschen was Sie von ihnen m&ouml;chten: &bdquo;Rufen Sie noch heute an&ldquo;, &bdquo;Reservieren Sie gleich Ihren Platz&ldquo;, &bdquo;Bitte geben Sie uns bis zum 12.10. Bescheid&ldquo;. Je nach Zielgruppe k&ouml;nnen Sie diese Handlungsaufforderung aggressiv oder &auml;u&szlig;erst h&ouml;flich formulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie bedeutend ist die Handlungsaufforderung?</h3>
<p>Sie gilt als <span style="text-decoration: underline;">unverzichtbarer Bestandteil eines Werbebriefes</span>: &bdquo;Das wichtigste Medium des klassischen Direktmarketings ist das Mailing, das &uuml;blicherweise aus mehreren Teilen besteht:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal" style="line-height: normal;">Kundenansprache, zumeist in Form eines Anschreibens <strong>mit Handlungsaufforderung </strong>(was soll der Adressat tun?)</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height: normal;">Konkretes (Verkaufs-)Angebot als Prospekt, Flyer o.&auml;.</li>
<li class="MsoNormal" style="line-height: normal;">Responseangebot in Form einer Antwortkarte, Telefon- oder Faxnummer, E-Mail-Adresse etc.&ldquo; [Hervorhebung im Zitat durch RKB] <span style="font-size: 6pt;"><a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Ergaenzung-statt-Ersatz-Klassisches-Direktmarketing-in-der-Onlinewelt/management-wissen/2307.html">http://www.perspektive-mittelstand.de/Ergaenzung-statt-Ersatz-Klassisches-Direktmarketing-in-der-Onlinewelt/management-wissen/2307.html</a> </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;">L&ouml;ffler &amp; Scherfke empfehlen f&uuml;r den Erfolg eines Mailings: &bdquo;Konzentrieren Sie sich auf eine zentrale Botschaft, den relevanten Kundennutzen und die Handlungsaufforderung&ldquo; <span style="font-size: 6pt;">L&ouml;ffler, Scherfke (Dialogmarketing f&uuml;r Dummies, S. 1)</span></p>
<p class="MsoNormal">Wie bedeutend diese Handlungsaufforderung ist, zeigt auch ein Blick in die B&uuml;cher und Webseiten von Wissenschaftlern und Praktikern:</p>
<ul>
<li>&bdquo;Bei der Gestaltung von Direkt <span style="font-family: &amp;amp;amp;">Mailings</span> gilt es die grundlegenden Regeln der Wahrnehmungspsychologie zu beachten. Eine konsequente F&uuml;hrung des Lesers und eine abschlie&szlig;ende <em><span style="font-family: &amp;amp;amp;">Handlungsaufforderung</span></em> erh&ouml;hen den Erfolg eines <span style="font-family: &amp;amp;amp;">Mailings</span> <strong>&#8230;&ldquo;</strong><span style="font-size: 8px;"><span class="gl"><span style="line-height: 115%;"> Wirtz</span></span><span class="hpn"><span style="line-height: 115%;">,</span></span><span class="gl"><span style="line-height: 115%;"> Bernd W. &amp; &nbsp;Burmann</span>, Christoph (2006). Ganzheitliches Direktmarketing. Gabler, S. 644</span></span></li>
<li>&bdquo;Eine zwingende Handlungsaufforderung ist f&uuml;r den Erfolg jeder direkten Kundenansprache und damit f&uuml;r das Dialog-Marketing jedoch unerl&auml;sslich. Dem Empf&auml;nger sollte so einfach wie nur m&ouml;glich fallen, zu reagieren&ldquo;<span style="font-size: 8px;"><a href="http://www.ihk-nuernberg.de/nbg/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2004-10/Special/Werbung-Marketing/Die-Zielgruppen-haargenau-treffen.jsp"> http://www.ihk-nuernberg.de/nbg/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2004-10/Special/Werbung-Marketing/Die-Zielgruppen-haargenau-treffen.jsp</a></span></li>
</ul>
<p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-indent: -18pt;">&nbsp;</p>
<h3>Wo sollte die Handlungsaufforderung stehen?</h3>
<p>Auch &uuml;ber den Ort der Handlungsaufforderung besteht Einigkeit &ndash; am Ende eines Werbebriefes sollte sie sein:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>&bdquo;Der letzte Absatz (Ausstieg) steht dann im Zeichen der Handlungsaufforderung und gibt vor, wie der Empf&auml;nger reagieren soll.&ldquo; <span style="font-size: 6pt; line-height: 115%;"><a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Direktmarketing-was-erfolgreiche-Werbebriefe-auszeichnet/management-wissen/836.html">http://www.perspektive-mittelstand.de/Direktmarketing-was-erfolgreiche-Werbebriefe-auszeichnet/management-wissen/836.html</a> </span></li>
<li>&bdquo;Am Ende eines Briefes sollte eine klare Handlungsaufforderung stehen (z.B. Besuch der Ausstellung, Weiterinformieren auf der Website usw.)&ldquo; <span style="font-size: 6pt; line-height: 115%;"><a href="http://books.google.com/books?id=4AzEvWHr6EoC&amp;pg=PA74&amp;dq=%22handlungsaufforderung%22+dialogmarketing&amp;hl=de&amp;ei=1BeuTNi1FoyOjAexz_lk&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=7&amp;ved=0CFAQ6AEwBg#v=onepage&amp;q&amp;f=false"><span style="color: windowtext; text-decoration: none;">http://books.google.com/books?id=4AzEvWHr6EoC&amp;pg=PA74&amp;dq=%22handlungsaufforderung%22+dialogmarketing&amp;hl=de&amp;ei=1BeuTNi1FoyOjAexz_lk&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=7&amp;ved=0CFAQ6AEwBg#v=onepage&amp;q&amp;f=false</span></a> </span></li>
</ul>
<h3>Wann wirken Handlungsaufforderung am besten?</h3>
<p>Handlungsaufforderung funktionieren am besten, wenn sie in ihrer Wirkung vorbereitet werden. Der Leser sollte vor dem Lesen der Handlungaufforderung einige Nutzen bzw. Vorteile erfahren, die mit Ihrem Angebot verbunden sind. Idealerweise haben Sie die wichtigsten Nutzen in die Hervorhebungen (Fettung, Unterstreichung) Ihres Werbebriefes gepackt. Die gr&ouml;&szlig;ten Bilder in Ihren Prospekten, Katalogen etc. deuten ebenfalls diese Nutzen an. Ebenso konkretisiert der Text die Vorteile und Nutzen. Mit den Nutzen motivieren Sie den Leser in Richtung Reaktion &ndash; den &bdquo;letzten Schubser&ldquo; zur Reaktion geben Sie ihm mit der Handlungsaufforderung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Handlungsaufforderung im Web</h3>
<p>Viele Erfolgsfaktoren aus dem Mailing findet man heute &ndash; mediengerecht angepasst &#8211; im Web. So auch die Handlungsaufforderung. Nur hat man den Begriff nicht beibehalten, sondern ins &bdquo;Marketing-Deutsch&ldquo; &uuml;bersetzt: Was unter &bdquo;Call-to-Action&ldquo; von Onlinern verstanden wird, hat viel &Auml;hnlichkeit mit der alten Handlungsaufforderung der Mailing-Fachleute. Doch dazu sp&auml;ter mehr an dieser Stelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Literatur / Internetquellen:</h3>
<ul>
<li><span style="line-height: 115%;"><a href="http://books.google.com/books?id=4AzEvWHr6EoC&amp;pg=PA74&amp;dq=%22handlungsaufforderung%22+dialogmarketing&amp;hl=de&amp;ei=1BeuTNi1FoyOjAexz_lk&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=7&amp;ved=0CFAQ6AEwBg#v=onepage&amp;q&amp;f=false"><span style="color: windowtext; text-decoration: none;">http://books.google.com/books?id=4AzEvWHr6EoC&amp;pg=PA74&amp;dq=%22handlungsaufforderung%22+dialogmarketing&amp;hl=de&amp;ei=1BeuTNi1FoyOjAexz_lk&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=7&amp;ved=0CFAQ6AEwBg#v=onepage&amp;q&amp;f=false</span></a> </span></li>
<li><a href="http://www.textshop.biz/blog/kundenansprache/210/mehr-kunden-durch-einen-starken-call-to-action?c=1207">http://texterjournal.ddoppler.com/2010/06/mehr-kunden-durch-einen-starken-call-to.html</a></li>
<li><a href="http://www.ihk-nuernberg.de/nbg/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2004-10/Special/Werbung-Marketing/Die-Zielgruppen-haargenau-treffen.jsp">http://www.ihk-nuernberg.de/nbg/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2004-10/Special/Werbung-Marketing/Die-Zielgruppen-haargenau-treffen.jsp</a></li>
<li><a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Direktmarketing-was-erfolgreiche-Werbebriefe-auszeichnet/management-wissen/836.html">http://www.perspektive-mittelstand.de/Direktmarketing-was-erfolgreiche-Werbebriefe-auszeichnet/management-wissen/836.html</a></li>
<li><a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Ergaenzung-statt-Ersatz-Klassisches-Direktmarketing-in-der-Onlinewelt/management-wissen/2307.html">http://www.perspektive-mittelstand.de/Ergaenzung-statt-Ersatz-Klassisches-Direktmarketing-in-der-Onlinewelt/management-wissen/2307.html</a></li>
<li>L&ouml;ffler, Scherfke (Dialogmarketing f&uuml;r Dummies, S. 1)</li>
<li><span class="gl">Wirtz</span><span class="hpn">,</span><span class="gl"> Bernd W. &amp; &nbsp;Burmann, Christoph (2006). Ganzheitliches Direktmarketing. Gabler, S. 644</span></li>
</ul>
<p><span class="gl">TEST</span></p>
<p><span class="gl">KONTAKT</span></p>
<p><span class="gl">[contact-form-7]</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Studien 03</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/04/neue-studien-03/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=1321</guid>
		<description><![CDATA[. Wo bekommt man am wenigsten Spam? artegic-Studie: E-Mail Marketing wird Top-Thema in Industrieunternehmen Twitter in &#214;sterreich: Strukturen, Formen und Themen &#246;sterreichischer Tweets Digitale Gesch&#228;ftsmodelle von Medienunternehmen Internationale Studie: Soziale Marktwirtschaft half Deutschland in der Krise Computerspiele im Unterricht Wo &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/04/neue-studien-03/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr.jpg"><img alt="" class="size-medium wp-image-929 alignright" height="130" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr-300x272.jpg" style="margin-left: 12px; margin-right: 12px;" title="(c) 2007 - kevindooley - CommLic auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/pagedooley/2121472112/" width="144" /></a>Wo bekommt man am wenigsten Spam?</li>
<li>artegic-Studie: E-Mail Marketing wird Top-Thema in Industrieunternehmen</li>
<li>Twitter in &Ouml;sterreich: Strukturen, Formen und Themen &ouml;sterreichischer Tweets</li>
<li>Digitale Gesch&auml;ftsmodelle von Medienunternehmen</li>
<li>Internationale Studie: Soziale Marktwirtschaft half Deutschland in der Krise</li>
<li>Computerspiele im Unterricht<span id="more-1321"></span></li>
</ul>
<h2>Wo bekommt man am wenigsten Spam?</h2>
<p>Eine <a href="http://www.sit.fraunhofer.de/" target="_blank">Fraunhofer-Studie</a> untersucht Spam-Aufkommen bei kostenlosen E-Mail-Diensten. Kunden des E-Mail-Dienstes Yahoo bekommen die wenigsten unerw&uuml;nschten Werbemails. Nur knapp dahinter platziert sich Microsofts Service Hotmail, GMX und Web.de abgeschlagen. [<a href="http://idw-online.de/pages/de/attachmentdata2833.pdf" target="_blank">Zusammenfassende Pressemitteilung</a>, <a href="http://www.sit.fraunhofer.de/Images/FraunhoferSIT-SpamStudie_tcm105-168480_tcm501-53800.pdf" target="_blank">Studie</a>]</p>
<h2>artegic-Studie: E-Mail Marketing wird Top-Thema in Industrieunternehmen</h2>
<p>Leider ist das Rechtsbewusstsein hinsichtlich der Nutzung von E-Mail-Adressen nur unzureichend ausgepr&auml;gt. Laut einer Studie der artegic AG holt die H&auml;lfte der Unternehmen die Zustimmung zum E-Mail-Versand nicht auf korrekte Weise ein oder wei&szlig; gar nicht, wie es um die Rechtslage beim werblichen E-Mail-Versand bestellt ist. Und mehr als die H&auml;lfte der Versender wertet die Versandergebnisse nicht aus. [Zusammenfassungen: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mail-Marketing-Erst-pruefen-dann-senden-981724.html" target="_blank" class="broken_link">Heise</a>, <a href="http://www.artegic.de/eCRM/artegic-ECRM-DE/Aktuelles_10-01-07.Industrie.E-Mail.Marketing.Studie_0cq-24f.html" target="_blank">artegic</a>; <a href="http://www.artegic.de/eCRM/Whitepaper_Download/Industrie_E-Mail_Marketing_Studie_i8.html" target="_blank">Studie gegen Registrierung</a>]</p>
<h2>Twitter in &Ouml;sterreich: Strukturen, Formen und Themen &ouml;sterreichischer Tweets</h2>
<p>Inhaltsanalyse &Ouml;sterreich Gesamt vs. Austria Top 100 Twitter-Accounts im Rahmen der Lehrveranstaltung &bdquo;&Uuml;bung Kommunikationsforschung: Microblogging&ldquo; an der Universit&auml;t Wien im Wintersemester 2009/10 Studienbericht, 29.4.2010 [<a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/2010/04/twitter-in-osterreich-strukturen-formen-themen/" target="_blank">Pressemitteilung</a>, <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/wp-content/TwitterinOesterreich.pdf" target="_blank">Studie als PDF</a>]</p>
<h2>Digitale Gesch&auml;ftsmodelle von Medienunternehmen</h2>
<p>Booz &amp; Co: Die meisten Medienunternehmen sehen sich gut ger&uuml;stet, um sich selbst f&uuml;r das digitale Zeitalter neu zu erfinden.Die meisten Medienmanager scheinen die neuen Realit&auml;ten&nbsp;des digitalen Umfelds verstanden zu haben [<a href="http://digitalstrategyblog.com/2010/04/19/digitale-geschaftsmodelle-von-medienunternehmen-studie-von-booz-amp-company/" target="_blank">Zusammenfassung im Blog</a>, <a href="http://www.booz.com/media/uploads/Reset_the_Media_Business_Model.pdf" target="_blank">Studie</a>]</p>
<h2>Internationale Studie: Soziale Marktwirtschaft half Deutschland in der Krise</h2>
<p>Dank der Sozialen Marktwirtschaft ist Deutschland vergleichsweise gut durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 gekommen. [<a href="http://www.mittelstandsblog.de/2010/04/internationale-studie-soziale-marktwirtschaft-half-deutschland-in-der-krise/" target="_blank">Blog-Meldung</a>, <a href="http://www.bertelsmann-transformation-index.de/fileadmin/pdf/Crisis_Management/Die_Krise_bewaeltigen_Deutschland-Gutachten.pdf" target="_blank">Studie</a>]</p>
<h2>Computerspiele im Unterricht</h2>
<p>Computerspiele sind in der Schule angekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Mai 2009 ver&ouml;ffentlichte Studie des Dachverbands der Europ&auml;ischen Interessenverb&auml;nde der Spieleindustrie (ISFE) und des European Schoolnet. [<a href="http://www.spielen-verbindet.de/presse/studien-materialien.html" target="_blank">Studie und Website</a>]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontakt:</p>
[contact-form-7]
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TIPP: Verkaufende Headlines formulieren</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-verkaufende-headlines-formulieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=871</guid>
		<description><![CDATA[Wie wichtig eine gute Headline für den Erfolg eines Werbemittels ist, wusste man bereits Anfang des vorherigen Jahrhunderts. „Es ist nicht ungewöhnlich, wenn sich durch eine Änderung der Headlines der Response um das fünf- bis zehnfache vergrößert&#8221; schreibt schon Hopkins &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-verkaufende-headlines-formulieren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Füller-mshades.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-335" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px; border: 10px solid white;" title="(c) Füller-MShades - http://www.flickr.com/photos/mshades/151878629/" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/Füller-mshades.jpg" alt="" width="227" height="163" /></a><strong>Wie wichtig eine gute Headline für den Erfolg eines Werbemittels ist, wusste man bereits Anfang des vorherigen Jahrhunderts. „Es ist nicht ungewöhnlich, wenn sich durch eine Änderung der Headlines der Response um das fünf- bis zehnfache vergrößert&#8221; schreibt schon <a title="PDF von Hopkins Scientific Advertising" href="http://www.scientificadvertising.com/ScientificAdvertising.pdf" target="_blank">Hopkins 1923</a>. Und fast 70 Jahre später bestätigt Ogilvy die weitere Gültigkeit dieser Aussage: „Ein Austausch der Schlagzeile kann eine Veränderung der Verkäufe im Verhältnis 10:1 zur Folge haben&#8221; (1991, S. 145).<br />
</strong></p>
<p><span id="more-871"></span></p>
<h2>Die Headline motiviert zum Lesen etc.</h2>
<p>Warum sind Headlines so wichtig? Menschen beschäftigen sich intensiv mit einem Werbemittel nur dann, wenn es für sie um relevante Themen geht. Bilder und Headlines signalisieren diese mögliche Relevanz schon beim ersten Kontakt. Hopkins betont: „<em>The purpose of the headline is to pick out people you can interest</em>.“ Ähnlich argumentiert Ogilvy Jahrzehnte später: &#8220;<em>Die Überschrift ist der wichtigste Teil einer Anzeige. Sie ist das Telegramm, das den Leser dazu bringt, den Text überhaupt zu lesen. Von fünf Personen lesen durchschnittlich nur vier die Überschrift, während nur einer den ganzen Text liest &#8230; Die schändlichste aller Sünden ist eine Anzeige ohne Überschrift &#8230;Der Texter &#8230; der es wagen würde, mir so etwas vorzulegen, wäre nicht zu beneiden &#8230;</em>&#8220;(1991, S. 145).</p>
<p>Auch im Online-Bereich spielen Headlines eine wichtige Rolle: Oft findet man auf Online-Startseiten nur Headlines und einige wenige, dazu gehörende Textzeilen. Und diese Kombination entscheidet, ob das Textangebot angenommen wird. Sehr oft sehen die Nutzer aber nur die Headlines, z.B. wenn sie Online-Artikel über RSS-Feeds oder Smartphones abrufen. Bei Verkaufsseiten gilt auch einer der ersten Blicke der Headline zum Angebot. Sowohl im On- als auch im Offline-Bereich gilt:  Gestaltung und Formulierung der Headlines entscheiden ob ein Werbemittel so interessant ist, dass sich Menschen damit beschäftigen. Sie entscheiden über Klick oder Nicht-Klick, über wegwerfen oder lesen. Wenn Headlines so wichtig sind &#8211; auf was muss man denn da achten?</p>
<h2>Vier Forderungen an Headlines</h2>
<p>Fasst man zusammen was Praktiker und Wissenschaftler über Headlines sagen und schreiben, erhält man immer wieder die folgenden vier Forderungen (vgl. z. B.: Raphel u. a., 1988, S. 85; Bidmon, 2000a; Bidmon, 1999):</p>
<p>1. Headlines sollten schnell und gut lesbar sein.</p>
<p>2. Sie sollten leicht verständlich sein (vgl. Raphel u. a., 1988, S. 87)</p>
<p>3. Sie sollten so präzise wie nur möglich sein</p>
<p>4. Headlines mit Verkaufsaufgaben sollten Teaser-Charakter haben: Sie sollten Nutzen andeuten oder neugierig machen, und so den Leser zum Lesen des Textes &#8220;verführen&#8221;</p>
<p>Diese vier Forderungen werden im Folgenden ausführlicher dargestellt:</p>
<h2>1. Achten Sie auf die Lesbarkeit von Headlines</h2>
<p>Die Headlines sollten gut lesbar sein, d.h., sie sollten sich gut vom Hintergrund abheben. Dies ist auch ein zentrales Ergebnis der umfassenden Untersuchungen von Colin Wheildon. Hier ein Beispiel für schlechte Lesbarkeit (Achten Sie auf den Text in der Mitte des Bildes).</p>
<p><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Bidmon-TXT-Das-Texter-Seminar-Lesbarkeit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-880" title="Bidmon TXT - Das Texter-Seminar Lesbarkeit" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Bidmon-TXT-Das-Texter-Seminar-Lesbarkeit.jpg" alt="" width="461" height="346" /></a></p>
<ul>
<li><strong>Länge nicht so wichtig?</strong></li>
</ul>
<p>Die Befunde zur Länge der Headlines sind widersprüchlich. Der häufig geäußerten Meinung, kurze Headline seien besser als lange, widersprechen zwei Untersuchungen: Wesson (1989) zeigte, dass die Länge der Headline keinen Einfluss auf deren Wirkung haben soll. Ähnlich das Ausbildungsseminar für Einzelhandelskaufleute der Universität von New York: Schlagzeilen mit 10 oder mehr Worten verkauften besser als kurze Schlagzeilen &#8211; aber nur wenn die langen Schlagzeilen Neuigkeiten oder Nutzen-Informationen enthielten. (zit. N. Raphel &amp; Erdman, S. 88). Dies würde auch erklären, warum sowohl kurze Headlines wie &#8220;Alle reden vom Wetter &#8211; wir nicht&#8221; (DB) als auch lange Headlines erfolgreich waren: &#8220;At sixty miles an hour, the loudest noise in the new Rolls-Royce comes from the electric clock&#8221;.</p>
<h2>2. Formulieren Sie verständliche Headlines</h2>
<p>Die zweite Forderung an Headlines: Sie müssen verständlich formuliert sein. Wie man das macht, kann man aus den Ergebnissen der Textverständlichkeitsforschung ableiten (zusammenfassend:Groeben &amp; Vorderer, 1988; Groeben, 1982; vgl. auch: Langer, Schulz von Thun &amp; Tausch, 2002). Ein Ergebnis sind hier und kurze Worte, idealer sind diese maximal 2 Silben lang.</p>
<p>Optimal verständlich sind auch Headlines, die in Form von Aktivsätzen formuliert sind. Vögele (2002, S. 325) empfiehlt das Verb möglichst an den Anfang, d.h. als 1.-4. Wort &#8211; des Satzes zu setzen, wie in den folgenden Beispielen:</p>
<p>-          <em>Bestellen </em>Sie noch heute Ihren Erfolg</p>
<p>-          So <em>sparen </em>Sie bares Geld</p>
<p>-          Da <em>staunt </em>Ihr Nachbar</p>
<p>Problematisch ist ein komplizierter Headline-Aufbau. Er entsteht z. B. durch eingeschobene Nebensätze oder durch sogenannte Klammerbildungen. Dabei wird z. B. eine syntaktische oder semantische Einheit getrennt, wie z. B. in der Headline &#8220;Wir wollen Sie und Ihre Partner zufriedenstellen&#8221;.</p>
<h2>3. Formulieren Sie die Headline so präzise wie möglich</h2>
<p>Die dritte Forderung an Headlines: Sie müssen präzise formuliert sein. Hier ein Beispiel, wie Zahlen (bzw. Präzision) wirkt: Folgende Standard-Headline steht so – oder ähnlich – über vielen Angeboten: „Sparen Sie Zeit mit xy“. Präzisiert man den Nutzen z. B. mithilfe einer Zahl entsteht eine ansprechendere Überschrift: „Wie Sie täglich bis zu 45 Minuten mehr Zeit haben“. Präzision kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Zwei seien hier genannt:</p>
<ul>
<li><strong>Benützen Sie Zahlen in der Headline.</strong></li>
</ul>
<p>Sie können mit Zahlen angeben, was ihr Produkt bzw. ihr Angebot präzise leistet: 13,4% Steuern sparen, 23 Kilo abnehmen, 134 Quadratmeter Platz, 45 Minuten mehr Zeit, usw. Vermeiden Sie dabei &#8220;Glatte Zahlen&#8221; wie 10, 50, 100, 200, 1000 usw. oder unscharfe Formulierungen wie „einige“, „Lieferung so lange Vorrat reicht“. Solche Formulierungen sind oft weniger glaubhaft als „krumme Zahlen“ wie 13,4 oder 3,9. Eine präzise Headlines lautet also z. B. &#8220;Sparen Sie pro Jahr 149,52 €&#8221;. Nun zum zweiten Weg:</p>
<ul>
<li><strong>Formulieren Sie möglichst konkreter und bildhaf</strong>t.</li>
</ul>
<p>Untersuchungen zeigen: Konkrete und bildhafte Formulierungen werden von den Lesern besser erinnert als abstrakte (Bransford,1979). So sind z. B. die Worte Traktor, Sportwagen, Bus, Leichenwagen präziser und bildhafter als das Wort „Auto“.Ein Hilfsmittel um bildhafte und präzise Wörter zu finden sind z. B. Synonymwörterbücher (online z. B. unter: <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/">http://wortschatz.uni-leipzig.de/</a>, <a href="http://services.canoo.com/">http://services.canoo.com</a> oder <a href="http://synonyme.woxikon.de" target="_blank">http://synonyme.woxikon.de</a>/)<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<table border="1" cellspacing="2" cellpadding="5" width="669">
<tbody>
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</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>4. Nennen Sie den entscheidenden Nutzen in der Headline</h2>
<p>Nun zur vierten Forderung. Wie eingangs gesagt beschäftigen sich Menschen intensiv mit einem Werbemittel nur dann, wenn die für sie relevanten Themen (und auch Gefühle) angesprochen werden. Headlines signalisieren idealerweise diese Relevanz schon beim ersten Kontakt mit einem Werbemittel. Deshalb: Deuten Sie in den Headlines die wichtigsten emotionalen und kognitiven Nutzen an. Und vermeiden Sie „Label-Headlines“, wie die folgenden:</p>
<p>-  ZX 1450 (neben einem abgebildeten Kopierer),</p>
<p>-  Eula 4 (neben einem abgebildeten Bindegerät),</p>
<p>-  Wortbanddrehstempel mit Datum, STAMP 410 (neben einem abgebildeten Stempel).</p>
<p>Solche Headlines dienen vielleicht der Ordnung oder der Systematik &#8211; aber sie erreichen bei vielen Zielgruppen nicht die erwünschte Reaktion, wie z. B. eine Bestellung! Diese Headlines sprechen selten die Motive der Zielpersonen an und machen daher nicht neugierig auf den Text. Sie sind, wie es die amerikanischen Kollegen nennen, &#8220;Label-Headlines&#8221;. Hier einige Tipps wie man verkäuferische Headlines formuliert. Selbstverständlich kann man auch mehrere Tipps auf eine einzige Headline anwenden.</p>
<ul>
<li><strong>Setzen Sie vor den Nutzen die Wörtchen „Wie“ oder „So“</strong></li>
</ul>
<p>Häufig fangen verkäuferische Headlines mit den Wörtchen &#8220;So&#8221; bzw. &#8220;Wie&#8221; an. Diese Form von Headlines appelliert i.d.R. an das Eigeninteresse der Zielperson: &#8220;Wie Sie 13,4% Steuern sparen&#8221;, &#8220;Wie man Freunde gewinnt&#8230;&#8221;, &#8220;Wie Sie in 10 Tagen 5 Pfund abnehmen&#8221;, &#8220;So sparen Sie Zeit&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/TXT-Das-Texter-Seminar-Headlines-Beispiele.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-881" title="TXT - Das Texter-Seminar Headlines Beispiele" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/TXT-Das-Texter-Seminar-Headlines-Beispiele.jpg" alt="" width="461" height="346" /></a></p>
<p>Mit den Wörtchen „Wie“, „So“ und möglichen Alternativen wird stets angedeutet, das die weitere Information im Text steht. Alternativ funktionieren deshalb z. B. auch die Anfangsworte „Drei Wege …“, wenn unter der Headline drei Absätze zu sehen sind. So ahnt der Leser, dass die drei angedeuteten Nutzen im darunter stehenden Text zu finden sind. Headlines können auch beginnen mit den Wörtchen „Hier ist“, „17 Tipps“ usw. Ebenso gut funktioniert eine Nutzen-Headline, wenn Sie diese in Form eines Rates oder eines Versprechens formulieren.</p>
<ul>
<li><strong>Formulieren Sie glaubhafte Headlines</strong></li>
</ul>
<p>Manche Nutzen glauben Ihnen die Leser nicht. Headlines wie &#8220;Hohe Rente schon ab 40&#8243; oder &#8220;Auf Sie warten eine Million Euro&#8221; werden als nicht glaubhaft empfunden. Doch was sollte man tun, wenn man einen tatsächlichen Vorteil hat, der als nicht-glaubhaft von der Zielgruppe empfunden wird? Solche Probleme kann man durch erklärende Headlines &#8220;heilen&#8221;: &#8220;Wollen Sie wissen, wie wir es schaffen echte Lederschuhe für weniger als 69.- € zu verkaufen?&#8221;;</p>
<ul>
<li><strong>Versprechen Sie schnelle Ergebnisse in der Headline</strong></li>
</ul>
<p>Menschen möchten schnell den Nutzen genießen. Niemand zahlt heute gerne 100 € in einen Fond ein und weiß, dass er erst in 60 Jahren hohe Erträge genießen wird. Positive Ergebnisse sollten schnell eintreten. Und dies sollte auch in den Headlines versprochen werden. Hier zwei Beispiele: &#8220;Schon nach einer Woche Training folgt Ihnen Ihr Hund&#8221;, &#8220;Kaufen und sofort genießen&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Packen Sie das Wörtchen &#8220;Neu&#8221; oder seine Verwandten in die Headline</strong></li>
</ul>
<p>Ein Teil unseres Gehirns, der Hippocampus, überprüft laufend alle Informationen auf Ihren Neuigkeitswert. Neue Informationen aktivieren das Gehirn. Werblich geschieht dies mit den Wörtchen &#8220;neu&#8221; oder verwandten Begriffe: (z. B.: neu, frisch, brandaktuell, taufrisch, soeben eingetroffen, erstmals im Angebot, erstmalig, Einführung, Revolutionär, Revolution). Deswegen wirken auch Schlagzeilen wie z. B.: &#8220;Die neue Mode 2010&#8243;, &#8220;Premiere in Kleinposemukel&#8221;, &#8220;Erstmalig bei Müller &amp; Co.&#8221;, &#8220;Die Datenbank-Revolution&#8221; etc.</p>
<ul>
<li><strong>Nennen Sie die Zielgruppe in der Headline</strong></li>
</ul>
<p>Damit erzielen Sie den „Das-ist-für-mich-Effekt“. Auch hier spielt die Präzision des einzelnen Worts eine Rolle. Formulierungen wie „Ihr neues Auto“ wirken durchaus. Doch wenn das „Ihr“ noch präziser formuliert wird, wirken die Headlines oft noch viel stärker: Der neue Traktor für Obst-Bauern“, &#8220;Der sexy Bikini für alle Badenixen&#8221;, &#8220;Das ideale Bindegerät für den Freiberufler&#8221;</p>
<h2>Literatur</h2>
<ul>
<li>Bidmon, R. K. (1997). Wie wichtig ist der Text? <em>Praxisletter Mailings, 8,</em> 8.</li>
<li>Bidmon, R. K. (1999). Die Rolle von Bildern und Headlines bei der Gestaltung von Katalogen. In R.Mattmüller (Hrsg.), <em>Versandhandelsmarketing. Vom Katalog zum Internet.</em> Frankfurt/Main: Deutscher Fachverlag. S.345-362.</li>
<li>Bidmon, R. K. (2000a). Direktmarketing-Forschung: Mehr Erfolg mit prägnanten Bildern und Headlines. <em>Direkt Marketing, 36, 8,</em> 57.</li>
<li>Bidmon, R. K. (2000b). Direktmarketing-Forschung: Texterregeln wissenschaftlich betrachtet. <em>Direkt Marketing, 36, 3,</em> 42.</li>
</ul>
<ul>
<li>Hopkins, Claude C. (1923). <em>Scientific Advertising</em>. [On-line]. <a href="http://scientificadvertising.blogspot.com/2006/02/chapter-5.html" target="_blank">http://scientificadvertising.blogspot.com/2006/02/chapter-5.html</a></li>
<li>Groeben, N. (1982). <em>Leserpsychologie: Textverständnis &#8211; Textverständlichkeit.</em> Münster: Aschendorff</li>
<li>Ogilvy, D. (1991). <em>Geständnisse eines Werbemannes.</em> München: Econ</li>
<li>Langer, I. (1983). Verständlich informieren &#8211; Ein Beispiel empirischer Forschung. In B.Fittkau (Hrsg.), <em>Pädagogisch-psychologische Hilfen für Erziehung, Unterricht und Beratung.</em> Paderborn: Agentur Pedersen. S.378-401.</li>
<li>Langer, I., Schulz von Thun, F., &amp; Tausch, R. (2002). <em>Sich verständlich ausdrücken. Anleitungstexte, Unterrichtstexte, Vertragstexte, Amtstexte, Versicherungstexte, Wissenschaftstexte, weitere Textarten.</em> (7., überarbeitete und ergänzte. Auflage) München: Reinhardt</li>
<li>Raphel, M. &amp; Erdman, K. (1988). <em>Do-it-yourself Handbuch der Direktwerbung (Am. Original erschien 1986: the-do-it-yourself direct mail handbook).</em> Bonn: Norman Rentrop</li>
<li>Vögele, S. (2002). <em>Dialogmethode: Das Verkaufsgespräch per Brief und Antwortkarte.</em> (12. Auflage) Landsberg/Lech: mi</li>
<li>Wheildon, C. (1990). <em>Communicating &#8211; or just making pretty shapes.</em> [On-line, 14.5.2005, nicht mehr erhältlich unter  http://www.ianmc.com.au/articles/cojmps.pdf]</li>
<li>Wheildon, C. (1995). <em>Type and Layout. How typography and design can get you message across &#8211; or get in the way.</em> Berkely, California: Strathmoor Press</li>
<li>Wheildon, C. (2006). <em>Colin Wheildon on Direct Mail Design &#8211; an Interview in Target Marketing</em>. [On-line]. <a href="http://www.targetmarketingmag.com/story/story.bsp?sid=20467&amp;var=story">http://www.targetmarketingmag.com/story/story.bsp?sid=20467&amp;var=story</a>. Zugriff am: 2-11-2007</li>
<li>Wheildon, C. &amp; Heard, G. (2005). <em>Type and Layout. Are you communicating or just making pretty shapes?How typography and design can get you message across &#8211; or get in the way (with a forward by David Ogilvy and additional material by Geoffrey Heard).</em> Hastings, Victoria, Australien: The Worsley Press</li>
</ul>
<p><a href="http://www.buchwiss.uni-erlangen.de/forschung/publikationen/online-reihe-alles-buch.shtml"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-verkaufende-headlines-formulieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TIPP: Neue Studien 2</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-neue-studien-2/</link>
		<comments>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-neue-studien-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 01:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[- Online]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=1004</guid>
		<description><![CDATA[Neue Studien: Die iPhone-geilsten Länder Best Brands 2010: Das deutsche Markenranking Kostenloses eBook &#8220;Marketing Wisdmon&#8221; Wie viele unterschiedliche Websites werden pro Surfsession genutzt? Top 4 Seniorenportale im Vergleich Studie: Erfolgreiches Call-Center 2010 Studie: Mobile Payment hat großes Potential Studie CRM-Barometer &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/03/tipp-neue-studien-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="post_title">
<h2>Neue Studien:</h2>
<ul>
<li>Die iPhone-geilsten Länder</li>
<li>Best Brands 2010: Das deutsche Markenranking</li>
<li>Kostenloses eBook &#8220;Marketing Wisdmon&#8221;</li>
<li>Wie viele unterschiedliche Websites werden pro  Surfsession  genutzt?<a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-929" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="(c) 2007 - kevindooley - CommLic auf Flickr:   http://www.flickr.com/photos/pagedooley/2121472112/" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr.jpg" alt="" width="210" height="190" /></a></li>
<li>Top 4 Seniorenportale im Vergleich</li>
<li>Studie: Erfolgreiches Call-Center 2010</li>
<li>Studie:  Mobile Payment hat großes Potential</li>
<li>Studie CRM-Barometer  2009/2010</li>
<li>Werbewirkung: Display in Kombi mit  Suchmaschinenwerbung unverzichtbar</li>
<li>Die  optimale Preispolitik für Online-Musikanbieter</li>
<li>Transformationsprojekte  in westeuropäischen Unternehmen</li>
<li>Die  grössten Familienunternehmen in der Bundesrepublik</li>
<li>Bachelor-Studierende:  Erfahrungen in Studium und Lehre &#8211; Eine  Zwischenbilanz</li>
</ul>
<p id="post_title">
<p><span id="more-1004"></span></p>
<h2>Die iPhone-geilsten Länder</h2>
<p>In Deutschland und Rumänien haben etwas unter 10% der Bevölkerung ein iPhone. In Norwegen über 80%. Spassige Zusammenstellung aus Daten von <a href="http://iphonemeter.com/" target="_blank">iphonemeter</a> und den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_und_Territorien_nach_Bev%C3%B6lkerungsentwicklung" target="_blank">Einwohnerzahlen eines Landes</a> laut Wikipedia. [<a href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2010/01/15/die-iphone-geilsten-laender/" target="_blank">Zum Ranking</a>]</p>
<h2>Best Brands 2010: Das deutsche Markenranking</h2>
<p><em>bestbrands.de: </em>Die erfolgreichsten Marken Deutschlands sind dieses Jahr: Henkel, Lego, Samsung und Google [<a href="http://www.bestbrands.de/downloads/Pressemitteilung_best_brands_2010.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a>, <a href="http://www.bestbrands.de/downloads/Factsheet_best_brands_2010.pdf" target="_blank">Factsheet</a>, <a href="http://www.bestbrands.de/downloads/best_brands_2010_studiendesign_und_gewinner.pdf" target="_blank">Studie</a>, <a href="http://www.bestbrands.de/content_archiv.php" target="_blank">Webseite zu weiteren Studien</a>]</p>
<h2>Kostenloses eBook &#8220;Marketing Wisdmon</h2>
<p>Auf <a href="http://inspirations.marketingsherpa.com/wisdom.html" target="_blank">MarketingSherpa</a> bietet das kostenloses eBook    &#8220;Marketing Wisdom&#8221;. 70 Experten und Agenturen geben  Tipps zu Social   Media, Search, E-Mail Marketing, PR , B2B Marketing usw. [<a href="http://www.marketingsherpa.com/#" target="_blank">Hier als PDF   kostenlos erhältlich</a>. Oben rechts]</p>
<h2><strong>Wie viele unterschiedliche Websites werden pro  Surfsession genutzt</strong>?</h2>
<p><em>eResult: </em>Im Mittel werden pro Surfsession 6 unterschiedliche Sites genutzt. Tendenz steigend. [<a href="http://www.eresult.de/downloads/downloads/eResult_Omnibus_ Surfverhalten_Web_12_2009.pdf" target="_blank">zur Studie</a>]</p>
<h2><strong>Top 4 Seniorenportale im Vergleich</strong></h2>
<p><em>eResult: </em><strong> </strong>Feierabend.de und Ahano können die anspruchsvollen Silversurfer überzeugen. Sie erreichten in der aktuellen  Wettbewerbsanalyse von eResult die besten Noten auf den Dimensionen Usability,  optische Gestaltung, Content und Joy of Use [<a href="http://www.eresult.de/studien_artikel/site-analyzer/ siteanalyzer_seniorenportale.html" target="_blank">zur Wettbewerbsanalyse</a>]</p>
<h2>Studie: Erfolgreiches Call-Center 2010</h2>
<p>Zeigt welche Investitionen im  Technologie- oder Dienstleistungsbereichen 2010 geplant sind. Keine Unterscheidung zwischen Ersatzinvestitionen und erstmaligen Neuanschaffungen. [<a href="http://www.erfolgreiches-callcenter.de" target="_blank">Einige Ergebnisse und kostenlose Anforderung der Marktstudie</a>]</p>
<h2>Studie: Mobile Payment hat großes Potential</h2>
<p>Studie von <em>Capgemini Consulting</em> sieht großes Potenzial für Mobile Payment. Flächendeckende Geschäftsmodelle fehlen aber noch.<a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/n/pdf_Studie_von_Capgemini_Consulting_sieht_gro__es_Potenzial_f__r_Mobile_Payment.pdf" target="_blank"> [Zusammenfassende Pressemitteilung</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/Mobile_Payment.pdf" target="_blank">Studie</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/studien_referenzen/studien/" target="_blank">zu weiteren Studien von Capgemini</a>]</p>
<h2>Studie CRM-Barometer 2009/2010</h2>
<p><em>Capgemini: </em>Studie über  „Kundenbeziehungsmanagement“:  Mit mehr Kundenbindung und besserem Wissen über die Käufer aus der Krise. [<a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/n/pdf_CRM-Barometer__Eisbrecher____Kundenbeziehungsmanagement___.pdf" target="_blank">Zusammenfassende Presseerklärung</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/CRM_Barometer_2009_2010.pdf" target="_blank">Studie</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/studien_referenzen/studien/" target="_blank">zu  weiteren Studien von Capgemini</a>]</p>
<h2>Werbewirkung:<strong> Display in Kombi mit  Suchmaschinenwerbung unverzichtbar</strong></h2>
<p><em>Eyeblaster:</em> Wenn Display- und Suchmaschinenwerbung  eingesetzt wird, gehen 72 Prozent aller Konversionen auf das Konto der Displaywerbung. [<a href="http://print24.com/de/blog/2010/02/studie-zur-werbewirkung/" target="_blank">Zusammenfassung deutsch</a>, <a href="http://www.eyeblaster.com/Forms/search_display/index.html?utm_source=PR&amp;utm_medium=PR&amp;utm_campaign=Research%2BNote:%20Search%20and%20Display" target="_blank">Download engl. Studie gegen Registrierung</a>]</p>
<h2>Die optimale Preispolitik für Online-Musikanbieter</h2>
<p><em>Wharton School der University of Pennsylvania, Rhaguram Iyengar</em>: KonsumentInnen ziehen aus À-la-carte-Download-Angeboten (wie z.B. iTunes) einen  höheren Nutzen als aus Abonnement-Modellen (wie z.B. eMusic).  Studienautor liefert Anhaltspunkte zur optimalen Gestaltung der Preisstruktur von Online-Musikanbieter. [<a href="http://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/" target="_blank">Ausführliche deutsche Zusammenfassung von Peter Tschmuk</a>, <a href="http://go2.wordpress.com/?id=725X1342&amp;site=musikwirtschaftsforschung.wordpress.com&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.google.at%2Furl%3Fsa%3Dt%26source%3Dweb%26ct%3Dres%26cd%3D1%26ved%3D0CAoQFjAA%26url%3Dhttp%253A%252F%252Fknowledge.wharton.upenn.edu%252Fpapers%252Fdownload%252F012010_Iyengar%252520menu_pricing.pdf%26rct%3Dj%26q%3D%2522Optimal%2BPricing%2Bfor%2Ba%2BMenu%2Bof%2BService%2BPlans%2522%26ei%3DEKZ9S6TjMpuqnQPh_KzQBA%26usg%3DAFQjCNHy5nl7P8wEGYI-iI23BSu0ukC9Zw" target="_blank">Engl.sprachige Originalstudie</a>]</p>
<h2>Transformationsprojekte in westeuropäischen Unternehmen</h2>
<p><em>Capgemini: </em>Unternehmerischer Wandel wichtiger denn je zuvor &#8211;   unabhängig von Krisenzeiten. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat weniger  Einfluss auf den Umfang von  Transformationsprojekten in  westeuropäischen Unternehmen als angenommen. [<a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/n/pdf_Unternehmerischer_Wandel_wichtiger_denn_je_zuvor_-_unabh__ngig_von_Krisenzeiten.pdf" target="_blank">Zusammenfassende Pressemitteilung</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/Business_Transformation.pdf" target="_blank">engl.sprachige Studie</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/Change_Management_Studie_2010.pdf" target="_blank">Deutschsprachige, ergänzende Studie: Change Management  Studie 2010</a>, <a href="http://www.de.capgemini.com/studien_referenzen/studien/" target="_blank">zu  weiteren Studien von Capgemini</a>]</p>
<h2>Die grössten Familienunternehmen in der Bundesrepublik</h2>
<p><em>Deutsche Bank AG, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI):</em> Wie sind Familienunternehmen  aufgestellt, wie leistungsfähig sind sie wie und nehmen sie Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft an? [<a href="http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=828" target="_blank">Zusammenfassung und Download-Möglichkeiten</a>]</p>
<h2>Bachelor-Studierende: Erfahrungen in Studium und Lehre &#8211; Eine  Zwischenbilanz</h2>
<p>Bundesministerium für Bildung und Forschung [<a href="http://careerservice-konstanz.de/cs/images/PDF/bericht_studienverlauf%20uni%20konstanz.pdf" target="_blank">PDF der Studie</a>]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mythos: Sind Studien mit hoher Teilnehmerzahl wirklich repräsentativ?</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/studien-hohe_teilnehmerzahl-repraesentativ-html/</link>
		<comments>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/studien-hohe_teilnehmerzahl-repraesentativ-html/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung im Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=726</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Studien&#8221; eignen sich hervorragend zur Eigenwerbung. Viele Unternehmen, Marktforscher werben häufig mit großen Teilnehmerzahlen für ihre Ergebnisse. Ebenso argumentiert man mit hohen Teilnehmerzahlen bei Präsentationen: &#8220;Wie viel Leute sind denn befragt worden?&#8221; Als Antwort kommt häufig eine Zahl über 1000 &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/03/studien-hohe_teilnehmerzahl-repraesentativ-html/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-929" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="(c) 2007 - kevindooley - CommLic auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/pagedooley/2121472112/" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Actual_is_not_normal_Flickr.jpg" alt="" width="141" height="128" /></a>&#8220;Studien&#8221; eignen sich hervorragend zur Eigenwerbung. Viele Unternehmen, Marktforscher werben häufig mit großen Teilnehmerzahlen für ihre Ergebnisse. Ebenso argumentiert man mit hohen Teilnehmerzahlen bei Präsentationen</strong><strong>: &#8220;Wie </strong><strong>viel Leute sind denn befragt worden?&#8221; Als Antwort kommt häufig eine Zahl über 1000 und die Bemerkung: &#8220;die Studie ist also repräsentativ&#8221;. Und schon wissen es die Eingeweihten: Der Antwortende hat keine Ahnung -denn große Teilnehmerzahlen </strong><strong>sagen</strong><strong> gar nichts über die Repräsentativität einer Studie aus &#8230;<span id="more-726"></span></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<h2><strong>&#8220;Studie mit 5000 Befragten: Frauen sind intelligenter als Männer&#8221;</strong></h2>
<p>Zuerst ein kleines gedankliches Experiment, das Ihnen zeigt, wie unwichtig die Teilnehmerzahl ist: Um festzustellen ob Frauen oder Männer intelligenter sind, könnten wir einen einfachen Intelligenztest mit beiden Geschlechtern machen. Wir legen diesen 2500 Männern und 2500 Frauen vor. Und siehe da &#8211; die Frauen sind viel intelligenter als die Männer. Ein Ergebnis mit 5000 Befragten &#8211; das muss wohl repräsentativ sein – oder nicht?.</p>
<p>Nehmen wir an, die männlichen Getesteten seien im Alter von 14 bis 18 und &#8211; Schüler eines Nachhilfe-Instituts. Bei den Frauen testen wir die Intelligenz von 2500 Wissenschaftlerinnen im Alter von 25-50. Man hatte für Befragungszwecke eben gerade diese beiden Gruppen zur Hand &#8230;</p>
<p>So eine Befragung wäre keinesfalls &#8220;repräsentativ&#8221; &#8211; trotz der hohen Anzahl der Befragten. Die Stichproben der jungen Männer und der Wissenschaftlerinnen repräsentieren keinesfalls alle Männer bzw. Frauen in Deutschland.</p>
<p>Ein Blick in die Geschichte – und auch später in die Gegenwart – zeigt, dass das eben durchgeführte Gedankenexperiment nicht aus der Luft gegriffen ist:</p>
<h2><strong>Ein Meinungsumfragen-Desaster &#8211; mit 2,3 Millionen Befragten</strong></h2>
<p><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/LiteraryDigest-Wikipedia-19210219.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1063" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="1921 - LiteraryDigest-Wikipedia - 19210219 - CommLic: http://en.wikipedia.org/wiki/File:LiteraryDigest-19210219.jpg" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/LiteraryDigest-Wikipedia-19210219.jpg" alt="Cover of the vol. 68, issue 8 (number 1609) of 19 February 1921 edition of the Literary Digest.)" width="182" height="252" /></a>1936 hatten die Amerikaner die Wahl zwischen dem Amtsinhaber Roosevelt und dem Republikaner Landon. Die Wochenzeitschrift &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Literary_Digest" target="_blank">Literary Digest</a>&#8221; hatte in der Vergangenheit die Ergebnisse von fünf Präsidentschaftswahlen richtig vorhergesagt. Jetzt wollte man die größte Wählerbefragung aller Zeiten durchführen. Über 2,3 Millionen(!!) Menschen beteiligten sich an dieser Befragung: Landon erhielt 1.293.669 Stimmen, Roosevelt nur 972.897. Die Zeitschrift titelte am 31. Oktober 1936: <a href="http://historymatters.gmu.edu/d/5168/">„Erdrutschsieg für Landon“</a>. Er werde 57% der Stimmen und 370 der Wahlmänner gewinnen.</p>
<p>Gegen diesen damaligen Goliath der Wahlprognose trat George Gallup an. Er hatte nur 1500<a href="#_ftn1">[1]</a> Personen befragt. Er sagte voraus, dass Roosevelt die Wahl gewinnen werde &#8211; mit 55,7% der Stimmen. Gleichzeitig behauptete Gallup die Prognose des „Literary Digest“ für Landon sei eine große Fehleinschätzung. <a href="http://www.gallup.com/poll/9442/Election-Polls-Accuracy-Record-Presidential-Elections.aspx">Gallup bekam recht</a>: Roosevelt erhielt 61% der Wählerstimmen und ganze 98% der „Wahlmänner&#8221;. Landon erhielt nur 35% der Stimmen. Es war einer der deutlichsten Wahlsiege in der amerikanischen Geschichte. Gleichzeitig war es der Durchbruch für Gallup und das Anfang vom Ende für den „Literary Digest“.</p>
<h2><strong>Die Auswahl der Befragten ist entscheidend</strong></h2>
<p>Warum kam es zu diesem Desaster von „Literary Digest“? Zwei Fehler waren entscheidend:</p>
<p><strong>1. </strong><strong>Fehler: Es wurden nicht die typischen Wähler befragt.</strong></p>
<ul>
<li>Der Wochenzeitschrift lagen einige Monate vor der Wahl die Postkarten für die Meinungsumfrage bei. Die Leser der Wochenzeitschrift galten als einkommensstark. Damit gehörten sie traditionell eher dem republikanischen Lager an. Und so waren Sie nicht typisch für alle amerikanischen Wähler.</li>
<li>Es wurden zusätzlich Adresslisten von Telefon- und Autobesitzer genutzt. 1936 konnten sich wiederum vor allem einkommensstarke Personen Telefone und Autos leisten. Damit waren auch diese Befragten nicht typisch für alle amerikanischen Wähler.</li>
</ul>
<p><strong>2. </strong><strong>Fehler: Es kam „zu Selbstselektions-Effekten“</strong></p>
<ul>
<li>Nur 20% der Leser von „Literary Digest“ sandten die Postkarten ausgefüllt zurück.. Die Stichprobe entwickelt sich in solchen Fällen gewissermaßen selbst. Dies wird Selbstselektion genannt. Auch die niedrige Response-Rate wird z. B. von Squire für die verzerrten Daten verantwortlich gemacht.</li>
</ul>
<p>Warum aber sagte Gallup das Ergebnis so gut vorher? Gallup achtete darauf, dass die Zusammensetzung seiner Befragten möglichst genau mit der Zusammensetzung der amerikanischen Wahlberechtigten übereinstimmte. Dazu bildete er Stichproben nach bestimmten Kriterien wie Region, Alter, Geschlecht, sozialem Status usw. Er achtete darauf, dass diese Kriterien in seiner Stichprobe prozentual genauso häufig vorkamen, wie in der gesamten Wählerschaft. So waren seine Stichproben „repräsentativ“ für die gesamte US-Wählerschaft.</p>
<h2><strong>Repräsentativität wird durch Auswahl der Befragten hergestellt<br />
</strong></h2>
<p>Entscheidend für die &#8220;Repräsentativität&#8221; einer Studie ist die Auswahl der Befragten. Dabei sollte die Stichprobe der Befragten möglichst der Gruppe ähnlich sein, für die die Aussagen gemacht werden. Um eine möglichst große Ähnlichkeit herzustellen, gibt es zwei Hauptprinzipien, von denen es wiederum viele Varianten gibt:</p>
<h3>Quotenbildung</h3>
<p>Ein Prinzip ist die Quotenbildung. Sie wurde von Gallup angewandt. Er stellte seine Stichproben nach Merkmalen der gesamten amerikanischen Wählerschaft her. Das Prinzip hier: Man versucht Stichproben zu bilden, die die gleichen Merkmale (Alter, Geschlecht, Wohnortgröße, usw.) haben, wie die Gruppe, für die die Aussagen gemacht werden sollen.</p>
<h3>Zufallsauswahl</h3>
<p>Das zweite Prinzip ist die Zufallsauswahl: Aus einer Liste aller Personen einer bestimmten Region (Deutschlands, Bayerns, &#8230;) werden per Zufall eine bestimmte Anzahl gezogen. Axel Glemser, Head of TMS Infratest, hält dies für die bevorzugte Form Repräsentativität (vgl. <a href="http://www.wpgs.de/content/view/395/348/">WPGS</a>) herzustellen. Um repräsentative Zufallsstichproben zu gewinnen, ist in der Praxis<strong> </strong>das <a href="javascript:void(0)">ADM</a>-Master-Sample das gängige Verfahren, entwickelt vom Arbeitskreis Deutscher Marktforschungsinstitute e.V.</p>
<h2><strong>Verzerrungen und Selektionsfehler bei Onlinebefragung</strong></h2>
<p>Die Fehler aus den 30er Jahren werden auch  noch heute gemacht – vor allem bei Onlinebefragungen</p>
<h3>Verzerrungen bei Onlinebefragungen</h3>
<p>Hier gibt es häufig Verzerrungen in den Stichproben: Nicht alle Personen in Deutschland nutzen das Internet. 72% aller deutschen Erwachsenen benützen es laut der Forschungsgruppe Wahlen (<a href="http://www.forschungsgruppe.de/Umfragen/Internet-Strukturdaten/">IV. Quartal 2009</a>). Und die restlichen 28% der Nichtnutzer müssen nicht unbedingt mit den Nutzern vergleichbar sein. Aussagen für die gesamte Bevölkerung, aufgrund einer Internetuntersuchung, sind also mit Vorsicht zu genießen.</p>
<h3>Selbstselektionsfehler bei Onlinebefragungen</h3>
<p>Noch häufiger ist der Selbstselektionsfehler zu finden. Er entsteht über die häufig auf Webseiten anzutreffenden Umfragen. Jeder kann daran ohne besondere Aufforderung teilnehmen. Die Befragten werden dabei nicht – wie gefordert &#8211; kontrolliert als Stichprobe aus einer Grundgesamtheit ausgewählt, sondern entschließen sich selbst zur Teilnahme. (<a title="Selbstselektion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstselektion">Selbstselektion</a>). Beispiel: Bei einer Umfrage zum Nichtraucherschutz könnten z. B. besonders viele Nichtraucher mitmachen wollen. Die Meinung der Raucher wäre dann durch die Selbstselektion unterrepräsentiert. Wissenschaftler kritisieren die mangelnde Repräsentativität solcher Auswahlverfahren, egal wie hoch die Zahl der Befragten ist.</p>
<p>Natürlich kann Repräsentativität auch bei Onlinebefragungen gegeben sein. Dies kann dann der Fall sein, wenn der Befragungsgegenstand selbst das Internet ist oder einen Internetzugang voraussetzt. Und wenn die Befragten über verschiedene Wege aufgefordert werden an der Untersuchung teilzunehmen. Nicht Internetbenutzer sollten mithilfe einer anderen Methode befragt werden (z. B. Fragebogen aus Papier). Um die Qualität von Onlinebefragungen zu steigern, hat der „Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute“ eine <a href="http://www.adm-ev.de/fileadmin/user_upload/PDFS/R08_D_07_08.pdf">Richtlinie für Online-Befragungen</a> herausgegeben.</p>
<h2>Andere Probleme mit Studien</h2>
<p>Natürlich gibt es nicht nur bei Online-Befragungen Probleme mit der Repräsentativität der Stichprobe. Häufig erhält man ja über das Internet die Ergebnisse von Marktstudien &#8211; und nur die Ergebnisse. Man versucht verzweifelt nähere Angaben zur Studie zu bekommen – nur die Anzahl der Befragten wird angegeben. Und der Verdacht liegt häufig nahe, dass man Vieles verschweigt, um die Schwächen einer Studie zu verschweigen. Doch wer will schon Entscheidungen treffen mit einer höchst unsicheren Grundlage?</p>
<h2>Und welche Rolle spielen jetzt die Teilnehmerzahlen?</h2>
<p>Hohe Teilnehmerzahlen sagen etwas über die Genauigkeit repräsentativer Erhebungen aus. Nach dem „Gesetz der großen Zahl“ gleichen sich Fehler in der Erhebung bei größer werdender Anzahl aus. <a href="http://www.statistikberatung.eu/SampleSizer.zip">Zur Bestimmung des optimalen Stichprobenumfangs</a> gibt es ein übrigens ein kostenloses Tool, den SampleSizer (<a href="http://statistikberatung.blogspot.com/2008/03/samplesizer-kostenloses-tool-zur.html">Download und Beschreibung</a>).<br />
Entscheidend zur Beurteilung der Qualität von Studien ist daher mindestens eine kurze Beschreibung des Untersuchungsvorgehens, wie z. B.:</p>
<ul>
<li>Wie wurde die Stichprobe gefunden (Zufall, Quote)?</li>
<li>Wie viele Personen haben daran teilgenommen (nach Abzug der Verweigerer)?</li>
<li>Wie wurde befragt (per Internet, telefonisch, schriftlich)?</li>
<li>Wie wurden gegebenenfalls die Ergebnisse gewichtet?</li>
<li>Wie wurde die Qualität der Interviewerarbeit überprüft?</li>
<li>Und wenn die Stichprobe tatsächlich „repräsentativ“ ist, dann ist die Teilnehmerzahl interessant, da sie die Genauigkeit der Ergebnisse angibt.</li>
</ul>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<h2>Literatur</h2>
<p>Squire, Peverill (1988): Why The 1936 Literary Digest Poll Failed. Public Opinion Quarterly (52),125-133.</p>
<p>Roth, Dieter (2008): <a href="http://books.google.de/books?id=GaRejozjMDUC&amp;pg=PA62&amp;lpg=PA62&amp;dq=gallup+methodik+landon&amp;source=bl&amp;ots=XjdGABnqFh&amp;sig=4a6GZvZUftm9WjXlrOASohTVAMk&amp;hl=de&amp;ei=tcRlS8zUOaHc_QbD18H1Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=8&amp;ved=0CCAQ6AEwBw#v=onepage&amp;q=&amp;f=false">Empirische Wahlforschung</a>. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1"><strong>[1]</strong></a> Die Angaben differieren hier gewaltig. So nennt Roth in „<a href="http://books.google.de/books?id=GaRejozjMDUC&amp;pg=PA62&amp;lpg=PA62&amp;dq=gallup+methodik+landon&amp;source=bl&amp;ots=XjdGABnqFh&amp;sig=4a6GZvZUftm9WjXlrOASohTVAMk&amp;hl=de&amp;ei=tcRlS8zUOaHc_QbD18H1Aw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=8&amp;ved=0CCAQ6AEwBw#v=onepage&amp;q=&amp;f=false">Empirische Wahlforschung“</a> 1500 Befragte, ebenso F. Becker von der <a href="http://www.wpgs.de/content/view/395/348/">Wirtschaftspsychologischen Gesellschaft</a>. 5000 Befragte nennt der Wikipedia-Artikel „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Gallup">George Gallup</a>“, 50.000 der. Wikipedia-Artikel „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_presidential_election,_1936">United States presidential election, 1936</a>“. Vermutlich stimmen die 1500 Befragten, da schon hier mit einer Prognosegenauigkeit von +/- 3% gearbeitet werden kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Geburtstag von Antonio Vivaldi &#8211; Werbung mit seiner Musik</title>
		<link>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/zum-geburtstag-von-antonio-vivaldi-werbung-mit-seiner-musik/</link>
		<comments>http://www.bidmon.de/blog/2010/03/zum-geburtstag-von-antonio-vivaldi-werbung-mit-seiner-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 02:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung im Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bidmon.de/blog/?p=1048</guid>
		<description><![CDATA[Antonio Lucio Vivaldi, geboren am 4. M&#228;rz 1678 in Venedig, gestorben am 28. Juli 1741 in Wien. Venezianischer Komponist und Violinist im Barock. Sein ber&#252;hmtestes St&#252;ck sind wohl &#34;Die vier Jahreszeiten&#34; (Le quattro stagioni),&#160; vier Violinkonzerte, jedes davon portraitiert eine &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/03/zum-geburtstag-von-antonio-vivaldi-werbung-mit-seiner-musik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antonio Luc</strong><strong></strong><strong>io</strong><strong></strong><strong> Vivaldi, </strong><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vivaldi_La_Cave.jpg&amp;filetimestamp=20071118202256"><strong><img align="right" alt="" class="size-full wp-image-1051    " src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Vivaldi_La_Cave-Wiki.jpg" style="width: 135px; height: 174px;" title="1725 - Antonio Vivaldi (Kupferstich von François Morellon de la Cave; 1725) - Quelle, ComLic.: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vivaldi_La_Cave.jpg&amp;filetimestamp=20071118202256" /></strong></a></strong><strong>g</strong><strong></strong><strong>eboren am 4. M&auml;rz 1678 in Venedig, gestorben am 28. Juli 1741 in Wien. Venezianischer Komponist und Violinist im Barock. Sein </strong><strong></strong><strong></strong><strong>ber&uuml;hmtestes St&uuml;ck sind wohl &quot;Die vier Jahreszeiten&quot; (Le quattro stagioni),&nbsp; vier Violinkonzer</strong><strong></strong><strong>te, jedes davon portraitiert eine Jahreszeit. Er ver&ouml;ffentlichte sie 1725 als Teil seiner Sammlung Opus 8 mit dem Titel &bdquo;Il cimento dell&#39;armonia e dell&#39;inventione&ldquo;. Seine Musik wird gerne auch in der Werbung benutzt, wie folgende Beispiele zeigen:</strong> <span id="more-1048"></span><span style="color: #ffffff;">#</span> <span style="color: #ffffff;">#</span> <span style="color: rgb(255, 255, 255);">#</span><strong></strong></p>
<h2>Hewlett Packard:</h2>
<p><!--YouTube Error: bad URL entered--> <span style="color: #ffffff;">#</span> <span style="color: #ffffff;">#</span> <span style="color: #ffffff;">#</span></p>
<h2>pub Fiat Bravo les nombres 2009</h2>
<p>26.10.2011: Video kann nicht angezeigt werden</p>
<h2>Dare Change</h2>
<!--YouTube Error: bad URL entered-->
<h2>Quellen</h2>
<p>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Vivaldi" target="_blank">Antonio Vivaldi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_vier_Jahreszeiten" target="_blank">Die vier Jahreszeiten</a></p>
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		</item>
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		<title>Mythos: Sind die Neurowissenschaften wirklich objektiv?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RKB57</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszug aus meinen Seminaren]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung im Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fisch war tot, gefroren im Lebensmittelhandel eingekauft. Der Gehirnforscher Craig Bennett legte ihn in den Computer-Tomografen und erkl&#228;rte ihm den Versuch. Dann wurden dem Fisch Bilder von Menschen gezeigt, und er wurde gebeten, die in den Bildern gezeigten Emotionen &#8230; <a href="http://www.bidmon.de/blog/2010/03/mythos-die-neurowissenschaften-sind-objektiv/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Gehirn-Dierk-Schäfer.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-310" height="210" src="http://www.bidmon.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Gehirn-Dierk-Schäfer.jpg" style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="(c) 2008 Gehirn - Dierk Schäfer - http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2961565820/" width="207" /></a><strong> </strong> <strong>Der Fisch war tot, gefroren im Lebensmittelhandel eingekauft. Der Gehirnforscher Craig Bennett legte ihn in den Computer-Tomografen und erkl&auml;rte ihm den Versuch. Dann wurden dem Fisch Bilder von Menschen gezeigt, und er wurde gebeten, die in den Bildern gezeigten Emotionen zu identifizieren. Die statistische Auswertung des Versuchs zeigte Hirnaktivit&auml;ten &#8211; beim toten Fisch! Ein Bild des Fisch-Gehirns mit roten &quot;Gehirn-Aktivit&auml;tsflecken&quot; konnte erstellt werden &#8230;<span id="more-1037"></span></strong> <span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Was wir sehen, &uuml;berzeugt</h2>
<p>Was wir Menschen sehen, &uuml;berzeugt uns. Deshalb sind die bunten Bilder vieler Gehirnforscher auch &uuml;berzeugend. Endlich kann man &#8211; so scheint es &#8211; objektive Ergebnisse erzeugen. Doch leider gibt es Fehlerquellen: einmal bei der Erhebung der Daten, als auch &#8211; vor allem &#8211; bei deren statistischer Auswertung. Die bunten Bilder sind die Ergebnisse der statistischen Bearbeitung der Daten.</p>
<h2>Fehler bei der Erhebung der Daten</h2>
<p>Die Methode der Computer-Tomografie beruht auf einer Annahme: Lokale Hirnaktivit&auml;t ist im Blutfluss an einer erh&ouml;hten Sauerstoffversorgung ablesbar, durch die sich die magnetischen Eigenschaften des H&auml;moglobins ver&auml;ndern (1936 von Linus Pauling entdeckt).Ed Vul und Kollegen untersuchten dies: Sie erfassten im Tierexperiment die gleichen Hirnaktivit&auml;ten auf zwei verschiedenen Wegen: Zum einen ma&szlig;en sie das neuronale Feuern durch Einzelzellableitung, zum anderen &#8211; mit dem Computertomografen &#8211; die Sauerstoffversorgung des Blutstroms. Der Vergleich der Ergebnisse beider Methoden zeigte, die erhobenen Parameter variierten nicht immer im Gleichtakt. Es scheint so, als k&ouml;nne die erh&ouml;hte Sauerstoffversorgung nicht allein durch einen Reiz ausgel&ouml;st werden, sondern auch schon durch die Erwartung des Reizes. Doch sehr viele Experimente im Computertomografen messen die Gehirnaktivit&auml;ten nach Darbietung eines Reizes &#8230;</p>
<h2>Fehler bei der statistischen Auswertung der Daten</h2>
<h3>Statistische Software vereinfacht die Arbeit</h3>
<p>Selbst wenn die Daten optimal fehlerarm erhoben wurden &#8211; eine h&auml;ufige Fehlerquelle ist deren statistische Auswertung. Vor vielen Jahrzehnten wurden statistische Ergebnisse auch umfangreicher Datenmengen &quot;zu Fu&szlig;&quot; errechnet. Jeder, der vor so einer statistischen Auswertung stand, &uuml;berlegte sich sehr genau was er tat, denn er investierte viel Zeit. Heute ist das anders: Moderne Software wie <a href="http://www.spss.com/de/" target="_blank">SPSS</a> oder die <a href="http://www.r-project.de/" target="_blank">OpenSource Software R</a> erm&ouml;glicht einfach und schnell die komplexesten statistischen Berechnungen. Da vergisst man leicht, unter welchen Bedingungen, welches statistische Verfahren eingesetzt werden darf.</p>
<h3>&#8230; und was ist mit dem Fisch?</h3>
<p>In letzter Zeit erschienen deshalb vermehrt Arbeiten, die auf diese statistischen Fehlerm&ouml;glichkeiten hinweisen. Hierzu geh&ouml;rt ein viel diskutierter Beitrag von Ed Vul und seine Kollegen, mit dem provozierenden Titel &quot;Voodoo Correlations in Social Neuroscience&quot; (der sp&auml;ter <a href="http://www.pashler.com/Articles/Vul_etal_2008inpress.pdf" target="_blank" title="&quot;Voodoo Correlations...&quot; unter neuem  Titel">unter anderem Titel</a> erschien). Auch die Hirnaktivit&auml;t des eingangs genannten toten Fischs geh&ouml;rt hierzu (<a href="http://prefrontal.org/files/posters/Bennett-Salmon-2009.pdf" target="_blank" title="Poster Bennet etl.al.">Hier das Poster mit den Bildern zum Experiment</a>): Zweidimensionale Bilder k&ouml;nnen aus Pixel bestehen. Dreidimensionales kann man in kleinste Volumen-Einheiten unterteilen, die &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voxel" target="_blank">Voxel</a>&quot;. Bei Versuchen mit dem Computer-Tomografen wird das Gehirn in etwa 130.000 solche Voxel aufgeteilt. Durch die Messmethodik bedingt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass einige Voxel ein falsches Signal liefern. Korrigiert man solche Fehler nicht, entstehen falsche Ergebnisse, wie Bennett zeigen konnte [<a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/256/488650/text/3/" target="_blank" title="&quot;Ein Fisch schaut in die Röhre&quot;, SZ-Artikel">Eine ausf&uuml;hrliche lesenswerte, deutsche Zusammenfassung findet sich in der S&uuml;ddeutschen Zeitung</a>. Ausf&uuml;hrliche englischsprachige Diskussion im &quot;<a href="http://neuroskeptic.blogspot.com/2009/09/fmri-gets-slap-in-face-with-dead-fish.html" target="_blank">neurosceptic Blog</a>&quot;] .</p>
<h2>F&uuml;r etwas mehr Skepsis gegen&uuml;ber neurowissenschaftlichen Ergebnissen</h2>
<p>In den Neurowissenschaften und verwandten Gebieten wird schon lange &uuml;ber die &quot;bunten Hirnbilder&quot; und ihre Entstehung kritisch diskutiert. Kritiker meinen, man m&uuml;sse die Bilder aus dem Tomografen eher als Kunstwerke betrachten [<a href="http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/839453" target="_blank">vgl. Alexander Grau in Gehirn &amp; Geist]</a>. Der Psychologie-Professor Fritz Strack, Universit&auml;t W&uuml;rzburg, sieht die &quot;<a href="http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/984097&amp;_z=798884" target="_blank">Bildgebung in der Krise</a>&quot;. <a href="http://neuroskeptic.blogspot.com/" target="_blank">http://neuroskeptic.blogspot.com</a> widmet sich einer kritischen Betrachtung vieler neurowissenschaftlicher Ergebnisse. Hier soll nicht ein neues innovatives Forschungsgebiet infrage gestellt werden, dass viele Erkenntnisse aus der Vergangenheit neu best&auml;tigte und uns auch einige neue Einsichten brachte. Doch Erfolg hat auch Trittbrettfahrer. Vielleicht sollten sich so mancher selbst ernannte Neuro&quot;wissenschaftler&quot; auf ein wichtiges Prinzip der Wissenschaften besinnen: Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und ist auch fehlerbehaftet. Wer den gleichen Untersuchungsgegenstand mit verschiedenen Methoden angeht, kann diese Vor- und Nachteile, als auch die Fehler &#8211; im besten Falle &#8211; stark reduzieren. Nur bunte Bildchen in popul&auml;ren (Wirtschafts-)zeitschriften zu ver&ouml;ffentlich und spekulativ zu begr&uuml;nden ist ein Weg der Selbstvermarktung &#8211; aber keine seri&ouml;se Wissenschaft. <span style="color: #ffffff;">.</span> <span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<table border="1" cellpadding="5" cellspacing="2" width="669">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td align="left" colspan="3" valign="top">Anzeige</p>
<h2>Gebrauchsanweisung Kundengehirn</h2>
<p>				Was ist wirklich neu am Neuromarketing und wie kann man die Ergebnisse f&uuml;r die t&auml;gliche Arbeit nutzen? Wird sich unsere Art zu werben ver&auml;ndern? Erfahren Sie, welches Werbewissen Bestand haben wird und was wirklich neu ist. Lernen Sie den Aufbau und die Funktion des menschlichen Gehirns kennen &ndash; einfach und humorvoll erkl&auml;rt. Lassen Sie sich entf&uuml;hren in dieses neue faszinierende Wissensgebiet. Erfahren Sie an vielen konkreten Beispielen die Auswirkungen dieser neuen Erkenntnisse f&uuml;r das Marketing (und auch unser Privatleben). <strong> </strong> Mehr dazu erfahren Sie meinen <a href="http://www.bidmon.de/blog/vortrage/" target="_blank">Vortr&auml;gen </a>und <a href="http://www.bidmon.de/blog/seminare/gebrauchsanweisung-kundengehirn/" target="_blank">Seminaren</a> und unter 0172-83 01 84 2.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Quellen</h2>
<p>Bennett, Craig. M.; Baird, Abigail A.; Miller, Michael B. &amp;&nbsp; and Wolford, George L. (2009): Neural correlates of interspecies perspective taking in the post-mortem Atlantic Salmon: An argument for multiple comparisons correction. Poster. <a href="http://prefrontal.org/files/posters/Bennett-Salmon-2009.pdf" target="_blank">http://prefrontal.org/files/posters/Bennett-Salmon-2009.pdf</a> Blawat, K. (2009): <em>Ein Fisch schaut in die R&ouml;hre</em>. S&uuml;ddeutsche Zeitung Online, 23.9.2009, <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/256/488650/text/" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/wissen/256/488650/text/</a> Grau, Alexander (2004): Momentaufnahmen des Geistes? Gehirn &amp; Geist Online, 23.08.2004, <a href="http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/839453" target="_blank">http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/839453</a> Strack, Fritz (2009): <em>Bildgebung in der Krise</em>. Gehirn &amp; Geist Online, 24.2.2009, <a href="http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/984097&amp;_z=798884" target="_blank">http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/984097&amp;_z=798884</a> Vul, Edward; Harris, Christine; Winkielman, Piotr &amp; Harold Pashler (2009): <em>Puzzlingly High Correlations in fMRI Studies of Emotion,Personality, and Social Cognition </em>(Fr&uuml;herer Betragstitel &quot;Voodoo Correlations in Social Neuroscience&quot;). In: Perspektive of Psychological Science, Vol. 4 (3), S. 274-290. Online: <a href="http://www.pashler.com/Articles/Vul_etal_2008inpress.pdf" target="_blank">http://www.pashler.com/Articles/Vul_etal_2008inpress.pdf</a> <a href="http://neuroskeptic.blogspot.com/" target="_blank">http://neuroskeptic.blogspot.com</a></p>
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